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Erlebnisbericht von der Warner Bros. Movie World

Genau genommen müsste dieser Erlebnisbericht am 29.03.2003 einsetzen, denn da haben wir unseren 25. Geburtstag gefeiert und zu diesem Anlass einen Gutschein für einen Besuch der Warner Bros. Movie World geschenkt bekommen. Dummerweise hat sich im Sommer 2003 kein Termin gefunden, so dass der Besuch um ein Jährchen verschoben wurde.
Am 03.07.2004 hat es dann geklappt. Dennis, Eric, Julia, Kai, Torsten, Jenni, Tobias und Miriam standen Gewehr bei Fuß um Bugs Bunny einen Besuch abzustatten. Torsten und Jenni hatten zwar am Vorabend noch eine Hochzeit gefeiert, aber wenn seiner einer persönlich zur Audience einlädt, dann ist man natürlich morgens um sieben wieder fit. Vor der Abfahrt wurden noch schnell ein paar Brötchen geschmiert und der ganze Proviant auf die zwei Autos verteilt. Die Fahrt in die Ruhrgebietsmetropole Bottrop-Kirchhellen verlief dann ziemlich reibungslos, wenn man von einer Vollsperrung der A1 und strömenden Regenfällen mal absieht. Da wir aber wieder einmal mit einem tollen Navigationsgerät unterwegs waren, wurden wir sicher durch die Pampa bei Wildeshausen umgeleitet. Nachdem wir in Gelsenkirchen-Hassel die Autobahn verlassen hatten, sind wir noch ein bisschen durch die Gegend gekurvt, da der Park leider ziemlich schlecht ausgeschildert war und das tolle Navigationsgerät den Moviepark selbst nicht kannte. Trotzdem waren wir um 10:30 Uhr am Ziel und haben die Autos für schlappe 5 Euro geparkt. Nicht gerade ein Schnäppchenpreis, aber man hat da ja nicht die große Auswahl. Immerhin hatte der Regen aufgehört und so sind wir vollbepackt mit Rucksäcken und Kühltaschen rein in den Park. Der Eintritt liegt übrigens bei gepflegten 24 Euro pro Person. Auch das ist wahrlich kein Schnäppchen. Glücklicherweise konnten wir gleich am Anfang einen Kinderbuggy ausleihen, den wir umgehend mit unserem Gepäck beladen haben. Eine sehr löbliche Sache.
Dann sind wir rein in den Park und erst mal den Hollywood Boulevard entlang flaniert um dann sofort ins "Looney Tunes Land" abzubiegen wo die Mädels auch gleich eine "Tea Party" gemacht haben. Anschließend wurde das traditionelle "Looney Tunes Carousel" gestürmt, auf dem Toddy mit dem Coyoten ein paar Runden gedreht hat. Miri ist mit Bugs Bunny auf dem Teppich geflogen und Julia hat sich auf Duffy um den halsbrecherischen Kurs gewagt. Nach diesem spektakulären Start haben wir uns auf dem Weg zur "unendlichen Geschichte" gemacht. Nach kurzer Wartezeit durfte wir in einer Art Mountain Rafting Tour durch Michael Endes Fantasiewelt gondeln. Das war eine ganz witzige Sache und die Ersten sind zum ersten Mal nass geworden. Das sollte aber noch öfters passieren. Gefahr dazu liefen wir schon bei der nächsten Attraktion, dem "Looney Tunes Adventure". Dort ging es nämlich mit Booten durch einen Parcours und wir konnten den Tunes beim Dreh eines neuen Films zuschauen. Sehr gemütliche Sache mit ein paar Wasserspritzern, aber von uns hat niemand etwas abbekommen. Die große Dusche kam erst danach. Denn da haben wir uns an "Coyotes und Roadrunners Achterbahn" angestellt und der erste richtig schöne Schauer näherte sich. Tja, und bei unserem perfekten Timing sind wir natürlich im strömenden Regen mit der Bahn durch die Gegend geflitzt. Aber, das Ganze war schon ziemlich witzig. Um dem Schauer zu entfliehen sind wir in ein kleines Bühnenzelt geflohen, wo gerade Yosemite-Sam und das Hühnchen "Achy Breaky Heart" gesungen haben. Eine wirklich atemberaubende Performance. Danach kamen noch Sylvester und Tweety mit auf die Bühne um den nächsten Song vorzutragen. Das Ganze war eigentlich eine recht nette Schauer-Abwarten-Show. Die Show war auch pünktlich mit dem Regen vorbei und wir konnten uns auf dem Weg zur "Tom & Jerry's Mouse in the House" Achterbahn machen. Das Ganze ist eigentlich besser bekannt als "Wilde Maus" und hat wie immer Spaß gemacht. Anschließend haben wir das Looney Tunes Land verlassen und sind weiter nach Gotham City gewandert.
Dort haben wir uns erst mal am "Batman Adventure" im Bruce Wayne Herrenhaus angestellt. Während wir gewartet haben, gab es auch den zweiten Schauer, aber wir standen ganz gut unter einem Baum. Das war mal ein gutes Timing. Vor dem Herrenhaus haben wir auch mit Abstand am längsten gewartet. Alfred, der Butler ist halt nicht mehr der Jüngste. Kein Wunder also, dass wir, kaum nachdem wir drin waren, auch schon mit Batman losziehen mussten um die Welt vor dem Pinguin zu retten. Dazu mussten wir erst mal ein bisschen durchs Haus marschieren um uns der Gefahr bewusst zu werden. Anschließend ging es in einen Simulator, der dann eine abenteuerlich Verfolgungsfahrt durch Gotham City simuliert hat. Das war eine ziemliche wilde Tour und man wurde ganz gut durchgeschüttelt. Die Anschnallgurte in dem Ding hatten also durchaus ihre Berechtigung. Nachdem wir die Aktion wohlbehalten überstanden haben, haben wir bei strahlendem Sonnenschein ein Stündchen Mittagspause gemacht, während direkt neben uns mäßig talentierte Spezialisten auf eine Torwand geschossen haben.
Nach unserem feudalem Mahl haben wir uns in den wilden Westen begeben und als erste Attraktion winkte "The Wild Bunch", besser bekannt als "Freefall-Tower". Doch gerade als unsere Gruppe dran gewesen wäre, setzte ein schickes Gewitter mit Hagel und allem was dazu gehört ein (Video hier, 4,72 MB). So wurde nichts aus dem Vergnügen und wir haben erst mal das Naturschauspiel genossen. Immerhin ist keiner von uns nass geworden. Als die Sonne wieder da war, war das Interesse am Freefall nicht mehr gegeben und wir sind weitergezogen zur "Wild Wild West" Holzachterbahn. Nach anfänglichen Zweifel ob die Bahn nach dem Regen sofort wieder in Betrieb gehen würde, hat ein Teil der Gruppe sich einfach mal angestellt. Und es hat sich gelohnt. Die Bahn fuhr und hat, im Gegensatz zum Film, sehr viel Spaß gemacht. Angetrieben vom Geschwindigkeitsrausch ging es gleich weiter zu "Eraser the Ride", einer Loopingbahn mit freihängenden Gondeln. Auch diese Fahrt war ziemlich abgefahren und wirklich spaßig. Aber damit noch nicht genug, denn es ging gleich weiter zum "Lethal Weapon Pursuit". Und die Bahn ist den wirklich genialen Filmen durchaus gerecht geworden. Das witzigste daran war, dass sie von außen ziemlich harmlos aussah und in einer Halle erst mal einen schicken Looping hingelegt und anschließend noch eine saubere Spirale durchfahren hat. Das war doch ziemlich überraschend, aber sehr spaßig. Dann war es aber auch vorbei mit Achterbahnen.
Außerdem gelüstete es einigen von uns wieder mal nach Wasser und so sind wir zur Wildwasserbahn ins "Bermuda Dreieck" gegangen. Die Fahrt war gar nicht so spektakulär, hatte aber eine sehr witzige Abfahrt im Dunkeln. Nass werden war also überhaupt kein Problem. Nur Torsten hatte wohl keine Lust mehr auf Wasser und ist nicht mitgefahren. Er ist also als Einziger trocken geblieben. Noch. Nachdem Wasserabenteuer haben wir eine gemütliche "Movie Studio Tour" gemacht. Die war wenig spektakulär, aber durchaus interessant.
Wir waren auch rechtzeitig mit der Tour fertig um bei "Movie Magic" reinzuschauen, wo uns Special Effects erklärt und präsentiert wurde. Zur Interaktion wurden einige Helfer aus dem Publikum ausgewählt. Darunter auch völlig freiwillig unser Tobi und unser Torsten. Bei der ersten Vorführung ging es um den Blue-Screen Effekt und das Einkopieren von Einzelszenen in den kompletten Film. Dazu musste sich eine tapfere Zuschauerin an eine Leiter klammern, und im Film sah es dann aus, als würde sie an einem Turm hoch oben hängen und fast abstürzen. Dann hatten wir noch das Vergnügen mit einem holländischen Superman, der per Bluescreen wild durch die Gegend geflogen ist. Eine ganz witzige und interessante Vorführung. Das gilt auch für den zweiten Teil, wo drei geräuschtalentierte Damen eine Szene aus "Lethal Weapon 2" nachvertonen sollten. Das hat nicht hundertprozentig geklappt, aber man hat mitbekommen wie der Hase hätte laufen sollen und darum ging es ja nur. Der dritte Teil der Show war aber das Highlight des Ganzen. Es ging um die Effekte von "Das Boot". Zuerst waren zwei Möchtegernmatrosen im Nachbau des U-Boot Kommandostands und haben es nicht ganz geschafft den Wasserbomben auszuweichen. Trotzdem hatten die Beiden eine trockenere Aufgabe als unsere beiden Helden Tobi und Torsten. Die Beiden standen nämlich während eines kleinen Sturms auf dem Ausguck des U-Boots und wurden sogar festgeschnallt, als eine kleine 4000 Liter-Welle (Video hier, 4,15 MB) den Ausguck überspült hat. Eine sehr gelungene Show und obwohl sie extra Regenklamotten bekommen hatten, waren die Beiden doch richtig schön nass. Da hatte sich der Verzicht auf die Wildwasserbahn für Torsten nicht wirklich gelohnt.
Nach der Show waren wir auch ziemlich durch mit dem Park und haben die Merchandising Shops gestürmt. Während der Shopping-Tour gab es dann noch mal einen schönen Schauer, aber der konnte den Kaufrausch nicht stoppen. So hat jeder seine Andenken gefunden und wir haben mit dem Bugs-Bunny-Abspann-Song auf dem Lippen den Park verlassen. Auf dem Parkplatz haben wir noch mal ein genüssliches kleines Picknick gemacht und anschließend ging es auf direktem Wegen zurück nach Bremen. Um viertel vor zehn waren wir dann wieder daheim.

Tja, und damit endet auch dieser Erlebnisbericht. An dieser Stelle bedanken wir uns noch mal bei allen Beteiligten für das tolle Geburtstagsgeschenk und für den wirklich schönen Tag bei Bugs und Co.
In diesem Sinne:

"Das Publikum war heute wieder wundervoll,
und traurig erklingt der Schlussakkord im Mol.
Wir sagen Danke schön und Auf Wiedersehen..."

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