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Weltpremiere von "Sie nannten ihn Spencer" in München

Einleitung

Der österreichische Regisseur Karl-Martin Pold hat es nach acht Jahren Produktionszeit endlich geschafft seinen Dokumentarfilm über Bud Spencer fertig zu stellen. Da wir in dieser Zeit immer Mal wieder Informationen und anderes Material für das Projekt zur Verfügung gestellt haben, sind auch wir nun zur Weltpremiere des Films eingeladen. Die Premiere von "Sie nannten ihn Spencer" findet im Beisein der Familie Pedersoli und der beiden Schauspieler Riccardo Pizzuti und Salvatore Borgese im Rahmen des Filmfests München am 23. Juni 2017 statt.

Freitag, 23. Juni

Wir machen uns schon am frühen Morgen mit der Bahn auf den Weg nach München. Und wir müssen sogar noch einen Frühstart hinlegen, da wegen eines Unwetters über Norddeutschland viele Züge am heutigen Morgen nicht fahren. Unser ICE soll aber fahren, heute allerdings nicht aus Bremen, sondern aus Hannover. So geht es erst mit einem Regionalexpress nach Hannover. Dort beginnt das Chaos. Der ICE ist zwar da, allerdings nur in halber Länge, was auch sämtliche Bahner vor Ort überrascht. Völlig überfüllt werden nun erst in Hannover und dann in Göttingen Freiwillige gesucht, die den Zug wieder verlassen. Erst in Kassel entspannt sich die Lage, denn hier wird nun ein zweiter Zugteil angekoppelt. So erreichen wir München am frühen Nachmittag zwar mit Verspätung, aber wir sind zumindest angekommen.
Nach unserer Ankunft checken wir im Hotel ein. Das Hotel Amba liegt direkt am Hauptbahnhof und ist schnell gefunden. Unser Zimmer liegt im sechsten Stock ist irre warm und verfügt über ein Bad der Marke Puppenstube, welches dadurch im Grunde das Prädikat unbenutzbar verdient. Mit geschlossenen Fenster lässt es sich im Zimmer gar nicht aushalten, mit offenen Fenster geht es einigermaßen, allerdings ist es dann auch in der Nacht irre laut. Dieses Hotel sieht uns sicher nie wieder.
Nach dem Einchecken lassen wir uns bei einem kleinen Italiener direkt neben dem Hotel nieder und warten dort bei einem Bierchen auf die Ankunft von Claudia, die sich zu dem Zeitpunkt schon in der S-Bahn vom Flughafen zum Hauptbahnhof befindet. Gute 45 Minuten später sind wir dann zu dritt. Wir essen noch zusammen eine Pizza und machen uns dann auf den Weg zum Mathäser Filmpalast, wo wir unser Ticket für die Premiere am Abend direkt vom Regisseur in die Hand gedrückt bekommen. Anschließend holen wir auch Claudias Ticket ab, welches allerdings in einem anderen Kino hinterlegt ist. Nach einem Zwischenstopp in einem örtlichen Rewe-Markt, wo wir ein paar Getränke besorgen, geht es nochmal kurz ins Hotel zurück. Bis zur Premiere am Abend ist noch etwas Zeit und so nehmen wir in der Lobby des Hotels schon mal ein paar der Getränke zu sich. In Ermangelung an Eiswürfeln wird mit gefrorenen Heidelbeeren experimentiert, was am Ende allerdings nicht vorbehaltlos als Erfolg verbucht werden kann.
Gegen 19:45 Uhr beenden wir alle Experimente und machen uns wieder auf dem Weg zum Mathäser Filmpalast. Dort angekommen wird gerade der rote Teppich abgetrennt. Wir stehen also direkt an der Absperrung und begrüßen einige andere uns schon bekannte Gesichter wie Micha, Benni, Silke, André und Michael. Wenig später kommen dann auch schon die Familie Pedersoli, das Filmteam, die beiden Hauptdarsteller Marcus und Jorgo sowie die prominenten Gäste über den roten Teppich geschritten. Wir begrüßen Marcus und Jorgo herzlich, holen uns einige Autogramme und machen Bilder. Anschließend machen wir uns auf den Weg in den Kinosaal.
Nach dem alle ihre Plätze eingenommen haben wird das Premierenpublikum durch Christoph Gröner vom Filmfest München begrüßt. Dieser holt den Regisseur Karl-Martin Pold nach vorne, der ebenfalls ein paar Begrüßungworte spricht und auch nochmal die Stargäste extra begrüßt. Weiter geht das Programm mit dem Bud Spencer Heart Chor, der vier Songs zum Besten gibt, bevor schließlich die Vorführung des Films beginnt. Die zwei Stunden Laufzeit vergehen wie im Fluge. Nach Ende des Films hat noch einmal Martin das Wort, der nun sein gesamtes Filmteam und alle Gäste nach vorne holt. Bud Spencers Sohn spricht ebenfalls einige Worte und auch Riccardo Pizzuti, Salvatore Borgese und Jorgo sagen einige Worte. Dann ist der offizielle Teil vorbei und auch wir machen uns auf den Weg nach vorne, wo wir Marcus und Jorgo erst einmal richtig begrüßen. Es ist mittlerweile deutlich nach 23 Uhr.
Vom Filmpalast machen wir uns nun mit Jorgo, Marcus, Claudia, Micha, Benni und Silke auf den Weg zur offiziellen Aftershow-Party, die für geladene Gäste in der Bar des Hotels Anna stattfindet. Hier feiern wir bis 3:30 Uhr, treffen die Widlicky-Brüder wieder, werden der Familie Pedersoli vorgestellt, machen Bilder mit Riccardo Pizzuti und Buds Sohn Giuseppe und kommen auch mit den Produzenten und Pressevertretern ins Gespräch. Der 83jährige Pizzuti und auch der 80jährige Borgese machen bis spät in die Nacht mit und beweisen somit auch hier eine beeindruckende Fitness. So entwickelt sich ein sehr schöner und kurzweiliger Abend.

Samstag, 24. Juni

Der Samstag beginnt für uns entspannt. Unsere Mitstreiter von gestern sind entweder in anderen Hotels untergebracht oder haben sich schon in der Früh auf die Rückreise gemacht. So nutzen wir den ersten Teil des Tages nach einem Frühstück im Hauptbahnhof zur Erholung bis wir uns um 14:30 Uhr am Hauptbahnhof mit Jorgo und Martin treffen. Noch am Hauptbahnhof sammeln wir noch zwei weitere Mitglieder des Filmteams ein und machen uns dann zu sechst auf sie Suche nach einem Restaurant. Dieses ist in einer Nebenstraße recht schnell gefunden. Nach einem netten Mittagessen, zudem sich später auch noch Marcus gesellt hat, trennen sich unsere Wege wieder. Wir machen uns mit Jorgo auf dem Weg. In der Nähe unseres Hotels trinken wir auf der Außenterrasse eines Lokals ein Bierchen und warten auf die Ankunft von Jorgos Freund Gerd. Zu viert geht es dann mit der S-Bahn weiter zum Gasteig, wo um 19 Uhr ein Podiumsgespräch mit den Filmemachern und Fans auf dem Programm steht. Zuvor aber treffen wir dort noch Karlchen wieder. Bei einem weiteren Bierchen warten wir auf den Beginn der Veranstaltung. Um kurz vor 19 Uhr erscheinen dann auch Martin, Marcus, Riccardo Pizzuti und Salvatore Borgese auf der Bildfläche. Wir nutzen die Chance für ein paar Fotos vor dem Veranstaltungsort, der Black Box im Gasteig. Dadurch wird die Aufmerksamkeit einiger anderer Fans erregt und so haben Pizzuti und Borgese jetzt allerhand zu tun um Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen. Als es ihnen zu viel wird verlagern wir unsere Position in das Gebäude wo allerdings ebenfalls schon einige Fans warten. Schließlich werden wir in einen abgeschotteten Bereich gelotst. Hier kommt dann auch die Familie Pedersoli, wie gestern bestehend aus Buds Kindern Giuseppe und Cristiana, sowie seinen Enkeln Alessandro und Carlo Jr., dazu. Es gilt nun noch einige Zeit totzuschlagen, da der Veranstaltungsort noch belegt ist. Dies geschieht in sehr angenehmer Atmosphäre und schließlich kann es dann auch losgehen. Im Veranstaltungssaal nehmen Riccardo Pizzuti, Giuseppe Pedersoli, Martin, Salvatore Borgese und als Moderator vom Filmfest Christoph Gröner Platz. Der Rest der Familie Pedersoli und Marcus und Jorgo sitzen in der Nähe etwas am Rand, während Karlchen und wir uns einen Platz im Publikumsraum suchen. In der folgenden guten Stunde entsteht eine interessante Diskussion rund um die Entstehung des Dokumentarfilms bei der auch die Zuschauer die Möglichkeit haben Fragen zu stellen. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Nach Ende der Veranstaltung verabschieden wir uns von Marcus, Jorgo und Karlchen, die allesamt jetzt noch zu einem offiziellen Abendessen müssen. Wir machen uns also alleine auf dem Weg zurück ins Hotel, trinken dort in der Lobby noch ein letztes Bierchen und sind so auch für uns überraschend an diesen Abend recht früh im Bett.

Sonntag, 25. Juni

Für den Sonntag steht nur noch die Rückreise auf dem Programm. Unser Zug verlässt München um 9:05 Uhr und erreicht Bremen pünktlich auf die Minute um 14:44 Uhr. Vom Chaos des Freitags ist zum Glück nichts mehr geblieben.

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