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Spencer/Hill Fantreffen in Leipzig 2008

Nachdem wir uns im letzten Jahr noch mit einem inoffiziellen Forumstreffen zufrieden geben mussten, stand 2008 also wieder ein offizielles Fantreffen auf dem Programm. Und auch die Ankündigung dem schon fast liebgewonnenen Northeim dem Rücken zu kehren und stattdessen nach Leipzig auszuweichen, konnte uns natürlich nicht davon abbringen dem Tross auch dorthin zu folgen. So machten wir uns also am Freitag, den 12. September auf dem Weg nach Sachsen.

Freitag

Da die Anreise nach Leipzig doch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen würde, als die nach Northeim, hatten wir uns diesen Freitag frei genommen und konnten so bereits um 10:09 Uhr den InterCity aus Norddeich Mole besteigen, der uns direkt und ohne Umsteigen bis nach Leipzig brachte. Nach gut 4 Stunden Fahrt erreichten wir Leipzig pünktlich um 14:18 Uhr. Am Bahnhof wurden wir von unseren Freund und "Nachbarn" Tobi abgeholt, der zu unseren Glück jetzt schon seit gut 1 1/2 Jahren in Leipzig wohnt, was uns die tolle Gelegenheit gab, das Fantreffen gleich noch mit einen längst schon überfälligen Besuch zu verbinden. Am Bahnhof gab es dann erst noch eine leckere Bratwurst, danach ging es in einen REWE-Markt, wo wir ein paar Getränke kauften und anschließend zu Tobi nach Hause, wo wir erstmal ein Weizen köpften. Bei diesen Weizen musste es dann aber erstmal bleiben, da Tobi noch einen beruflichen Termin im beschaulichen Örtchen Dreiskau-Muckern hatte, welches wir wohl sonst auch nie in unseren Leben zu Gesicht bekommen hätten :) Der Termin konnte aber recht schnell abgehakt werden und so ging es wieder nach Leipzig zurück, wo wir die letzten Sonnenstrahlen dazu nutzen, mit Tobi und dessen besserer Hälfte Vivien auf dessen Terrasse zu grillen. Dazu gab es die nächsten Weizen. Draußen wurde es nun langsam zu kühl, also verlegten wir von Terrasse ins Wohnzimmer und von Weizen auf Mischung.

Die erste Mischung war gerade eingeschenkt, da erreichte uns der Kamerad Pokerfreund am Telefon und teilte uns mit, dass eine Gruppe Fans im "Pepper House" in der Nähe des Bahnhofs quasi nur auf uns warten würde. So machten wir uns dann auch noch auf den Weg in die Innenstadt und erreichten um kurz nach 22 Uhr die doch schon recht große Gruppe im "Pepper House". Wir stiegen nochmals um auf Cuba Libre. Nur ein paar Minuten nach uns traf auch der Zweischläfrige mit seinen Freunden ein und wir beschlossen uns eine neue Kneipe zu suchen. Nach einem kleinen Stopp vor einer Burger King Filiale fanden wir in einer Gasse genügend freie Tische für unsere Gruppe. So eine Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so setzten wir uns und ließen die Getränke kommen. Doch schon bald mussten wir feststellen, warum an diesen Tischen keiner sitzen wollte. Es wehte in dieser Gasse an diesen Abend nämlich ein kräftiger, kalter Wind und so musste weiterer Ersatz gefunden werden. Tobi führte uns daraufhin ins Café Madrid, welches wir gegen 0:30 Uhr erreichten, eine halbe Stunde vor Ende der örtlichen Happy-Hour. Hier war es warm, hier war es gemütlich und es war noch Happy Hour, aber trotzdem entschied sich ein Teil der Gruppe lieber eine Rockkneipe zu suchen und steuerte deshalb lieber eine Kneipe namens "Flower Power" an. Das war natürlich Quatsch, aber das wissen sie wahrscheinlich selber. Jedenfalls war die Gruppe nun geteilt. Im Café Madrid waren wir so nur noch zu elft. Wir nutzten die verbliebene halbe Stunde der Happy Hour für drei schnelle Cocktails und entschlossen uns anschließend nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der "Flower Power"-Gang dieser in diese ominöse Kneipe zufolgen. Da niemand den genauen Weg kannte, bedienten wir uns für den Weg der Hilfe zweiter Taxen. Das "Flower Power" war natürlich keine Rockkneipe, aber nun waren wir immerhin wieder komplett, was auch ausgiebig gefeiert wurde. Es muss jedenfalls schon nach 5 Uhr gewesen sein, als wir dann per Taxi zurück in Tobis Wohnung fuhren. Um kurz vor 6 Uhr konnten wir dann auch tatsächlich schlafen gehen.

Samstag

Der Samstag begann für uns mit einem Frühstück gegen 13 Uhr, gut eine dreiviertel Stunde, nachdem wir aufgestanden waren. Und nach dem Frühstück ging es dann auch schon los in Richtung Kongreßhalle, denn um 14 Uhr sollte es dort ja schon losgehen. Vor der Kongreßhalle angekommen, stellten wir uns erstmal in die Menge der dort schon wartenden Fans und trafen dort natürlich auch die Kameraden vom Vorabend wieder, die zum größten Teil wohl etwa ähnlich fit und munter waren wie wir. Nachdem wir die Kontrolle am Eingang mühelos hinter uns bringen konnten, wurde sich erstmal die diesjährige Location genauer angeschaut. Es gab viel mehr Platz als in dem Northeimer Kino, was gleichzeitig auch viel mehr Möglichkeiten zur Begegnung mit anderen Fans gab. Dazu gab es zwei Getränketresen, zwei Pokertische, einen Westernstand und natürlich den obligatorischen Merchandisingstand mit Spencer/Hill Artikeln. Und eine Art Zelt mit zwei Leinwänden, einer Bühne und ca. 350 Sitzplätzen gab es natürlich auch. Hier suchten wir uns nach ein paar Gesprächen im Foyer einen Platz, als mit "Das Krokodil und sein Nilpferd" der erste Film des Tages startete. Einen Spencer/Hill Film mit so vielen Fans zu sehen ist ja immer wieder ein sehr vergnügliches Ereignis und so war es auch dieses Mal wieder, auch wenn der Film, wie die beiden später folgenden auch, verzerrt, also im falschen Bildformat, gezeigt wurde. So etwas darf eigentlich auf einer solchen Veranstaltung nicht passieren. Der guten Stimmung tat das aber glücklicherweise keinen Abbruch. Nach dem Film gab es eine Pause, die wieder für allerhand Gespräche und Albernheiten genutzt wurde. Und mittlerweile schmeckte auch das Alster wieder, auch wenn das Bier leider warm war. Die Pause ging zu Ende und uns wurde ein knapp 8-minütiger Trailer des neuen Bud Spencer Films "Mord ist mein Geschäft, Liebling" gezeigt, der 2009 in die deutschen Kinos kommen wird. Dem Trailer folgte schließlich "Sie nannten ihn Mücke", der damit endete, dass Buddy unter den Geklatsche und Gejohle von 350 Fans den entscheidenden Touchdown landete. Herrlich! Im Anschluss versammelten sich dann alle Fans draußen auf dem Balkon, wo das letzte Tageslicht dazu genutzt werden sollte ein Gruppenbild zu machen. Die Fotografin, die dazu auf eine recht wackelige, aber dafür umso höhere Leiter steigen musste, wurde für ihren gefährlichen Auftritt dafür aber auch mit lautstarken Anfeuerungsrufen belohnt, sofern sie denn "Ausziehen, ausziehen!" als Anfeuerung verstanden hat. Nachdem die Fotos im Kasten waren, war Essen fassen angesagt. Die obligatorischen Bohnen mit Speck luden zum Verzehr ein und die Fans machten auch reichlich von dieser Einladung Gebrauch. Zwischendurch musste man immer aufpassen dem Kamerateam aus dem Weg zu gehen, dass Interviews mit einigen Fans machte. Schlussendlich erwischte es uns dann aber doch noch. Stellt sich die Frage wann und wo es den Bericht wohl zu sehen gibt.

Nachdem alle Fans sich satt gegessen hatten, ging es wieder mit einem Trailer weiter. Diesmal wurde uns die kommende DVD von "Verflucht, verdammt und Halleluja" schmackhaft gemacht. Insofern war der Trailer natürlich überflüssig, da wir die Scheibe ohnehin kaufen werden, aber nett anzusehen war er auf jeden Fall. Es folgte mit "Vier Fäuste für ein Halleluja" ein würdiger Abschluss der diesjährigen Filme, der die gesamte Strecke über mit Szenenapplaus und lautem Gelächter begleitet wurde. Wir können jedenfalls nur empfehlen sich die Szene, in der Trinity den Falschzockerprofi Wildcat Hendrick aufs Korn nimmt mal mit über 300 Fans anzuschauen. Das macht einfach Spaß! Gegen 23 Uhr war dann das Filmprogramm des Abends gelaufen, aber zu Ende war es deswegen noch nicht. Jetzt stand Live-Musik auf dem Programm. Die Band Maddoxxx spielte auf und das machte sie auch gar nicht schlecht. Schade war nur, dass sie keine Spencer/Hill Musik spielten und dass sie vor fast leeren Rängen spielten mussten, da doch sehr viele Fans nach Ende des letzten Filmes das Treffen schon verließen. Mit denen, die noch da waren, konnten wir aber noch ein paar nette Worte wechseln und so den Abend gemütlich ausklingen lassen. Als dann auch die Band Feierabend machte, kamen wir auch langsam zum Schluss und verließen dann gegen 2 Uhr den Ort des Geschehens. Ein knapp viertelstündiger Fußmarsch führte uns und Tobi zurück in dessen Wohnung.

Sonntag

Der Sonntag ist kurz zusammengefasst. Wir sind gegen 9:30 Uhr aufgestanden, haben ausführlich gefrühstückt und noch ausführlicher damit gekämpft, dass Apples beknacktes iPhone sich weigert Daten per Bluetooth zu empfangen. Anschließend haben uns Tobi und Vivien zum Bahnhof gebracht, wo wir noch eine Kleinigkeit gegessen haben. Um 13:42 Uhr ging es dann mit dem InterCity zurück nach Bremen, welches wir pünktlich um 17:51 Uhr erreichten. Am Bahnhof gab es dann noch eine Bratwurst und so endete unser Fantreffen so, wie es in Leipzig auch begonnen hatte. Und nun freuen wir uns jetzt schon wieder auf das nächste Jahr, wenn es dann vermutlich wieder nach Leipzig geht. Wir werden dann sicher wieder mit dabei sein und hoffen natürlich dann auch viele der mittlerweile fast schon altbekannten Gesichter wieder zu sehen.

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