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Spencer/Hill-Fantreffen in Ilmenau 2013

Das diesjährige Fantreffen fand vom 30. bis 31. August im thüringischen Ilmenau statt. Nachdem die Westernstadt zwei Chancen ungenutzt lies ihre Versprechungen einzuhalten, musste dieser leider der Rücken gekehrt werden und so fanden wir in der Festhalle in Ilmenau eine neue Heimat. Obwohl das Fantreffen erst am Freitag startete, reisten wir in diesem Jahr schon Donnerstag an. Unser Erlebnisbericht ist in diesem Jahr also einen Tag länger.

Donnerstag, 29. August

Unsere Reise zum Fantreffen startete mal wieder mit der Deutschen Bahn. Um 8:09 Uhr verließen wir im InterCity Bremen in Richtung Hannover. Hier stiegen wir aus und wurden am Bahnsteig direkt mit der Durchsage begrüßt, dass ein Mister Mason und ein Mister Steinberg an der Information erwartet werden. Damit waren wir natürlich direkt im Spencer/Hill-Fieber. Die natürlich aus dem Film "Zwei bärenstarke Typen" entlehnte Durchsage hatte Sven zu unserer freudigen Überraschung organisiert. Zu dritt ging die Fahrt dann in Svens legendären Ford Mondeo weiter. Nach etlichen Kilometern auf Niedersachens und Thüringens Landstraßen (die Anreise nach Ilmenau aus Norden ist Dank fehlender Autobahnen in dem Bereich etwas mühsam) und einen kleinen Zwischenhalt zum Kräuterschnaps kaufen erreichten wir das Hotel "Ilmenauer Hof", welches die nächsten vier Tage unser zu Hause sein sollte, schließlich gegen 13:30 Uhr. Wir checkten ein und begossen unsere Ankunft mit einem "Jäcklein", einem Ilmenauer Bier aus dem Hotel-Kühlschrank. Wenig später stieß dann auch Christian zu unserer Gruppe und zu viert gingen wir dann um 19 Uhr zum direkt unter dem Hotel beheimateten Griechen "Irodion", wo ein Tisch für 18 Personen für uns reserviert worden war. Zu uns vieren gesellten sich dann bald auch noch Claudia und Michael, von den restlichen Personen fehlte allerdings lange jede Spur. So haben wir erst einmal nur zu sechst gegessen und den ein oder anderen Ouzo genossen und waren schon fast soweit das Warten aufzugeben, als gegen 22:30 Uhr dann doch noch der Rest der Truppe eintrudelte. Namentlich waren dies die beiden Fantreffen-Organisatoren Micha und Matthias, sowie die komplette Spencer Hill Magic Band aus Ungarn. Dazu gesellten sich dann auch noch zwei weitere Fans aus Dortmund und so waren wir ab da doch eine recht stattliche Gruppe. Gegen Mitternacht wurde die Gruppe dann aber schon wieder kleiner, da Christian, Sven, Michael und Claudia unbedingt noch in einen Club wollten. Eine gute Stunde später verließ uns dann auch die Band und gegen 2:30 Uhr bat man uns schließlich höflich darum das Lokal zu verlassen, weil man schließen wollte. Wir fanden da aber noch kein Ende und da wir alle im Ilmenauer Hof wohnten haben wir im Hotel noch gemeinsam einen Absacker getrunken. Um 4:30 Uhr war der erste Tag des Fantreffens dann aber auch für uns beendet und wir gingen schlafen.

Freitag, 30. August

Nach einer kurzen Nacht und einem telefonischen Weckruf von Sven konnten wir den Tag doch noch mit einem Frühstück im Hotel beginnen. Die Frühstückszeit dort geht bis 11 Uhr, um 10:50 Uhr waren wir da. Wir frühstückten schnell und machten uns dann mit Sven und Christian auf in die Ilmenauer Innenstadt um diese wenigstens kurz mal gesehen haben. Während wir die erste Erfrischungspause unterwegs noch mit Afri-Cola pur bestritten haben (Christian wagte sich auch schon an das erste Bier), gab es kurze Zeit später in der Fußgängerzone dann aber schon einen ersten Ilmenauer Tropfen (einen Kräuterlikör). Der schmeckte zwar niemanden, aber irgendwie musste es ja wieder losgehen. Der große Start in den Tag war das aber noch nicht, denn nach unseren kleinen Spaziergang ging es noch einmal ins Hotel zurück, wo wir uns alle noch zwei Stündchen Mittagspause gönnten. Danach waren wir dann auch deutlich fitter und konnten bald auch einige der erst am Freitag anreisenden Fans begrüßen, wie zum Beispiel Florian, Anika, Sir Hilary, Krause, Manuel, Sarah und Marcel. Während die anderen in unseren Hotelzimmer noch auf weitere Fans warteten, machten wir uns um 16:40 Uhr schon mal alleine auf in Richtung Festhalle. Matze hatte uns am Vortag nämlich gebeten eine gute Stunde vorher da zu sein, damit wir mit der Technik noch etwas wegen der während des Konzerts laufenden Trailer klären konnten. So waren wir also schon um 17 Uhr an der Festhalle und konnten uns einen ersten Einblick von den Räumlichkeiten machen, während die Band schon beim Einspielen war. Gegen 17:30 Uhr erreichten auch die anderen die Festhalle und freuten sich über den schon geöffneten Bierausschank hinter der Festhalle. Um 18 Uhr ging es dann schließlich los. Der Einlass wurde geöffnet und die Festhalle füllte sich schnell und stetig, so dass wir noch viele weitere bekannte Gesichter begrüßen konnten. Nachdem nach gut einer Stunde alle ca. 500 vor der Halle wartenden Fans durch den Einlass geschleust wurden, eröffnete Matthias schließlich offiziell das Fantreffen und sagte den Freitagsfilm "Die rechte und die linke Hand des Teufels" an, der anschließend von den anwesenden Fans in gewohnter Manier angeregt und lautstark lachend verfolgt wurde. Im Anschluss an den Film hatte dann die Spencer Hill Magic Band ihren ersten Auftritt auf dem diesjährigen Fantreffen. Gute 2,5 Stunden heizte die Band die Fans mit Spencer/Hill-Songs ein und es wurde ausgiebig gesungen, getanzt und natürlich auch getrunken. Um kurz vor Mitternacht machte die Band schließlich Schluss und der offizielle Teil des ersten Fantreffen-Tages ging damit zu Ende. Da wir nun alle die Halle verlassen mussten, kam nun natürlich die Frage auf, wie mit dem weiteren Abend zu verfahren sei. Nach minutenlangen Diskussionen, die zu keiner Einigung, geschweige denn einer Entscheidung führten, war es uns dann zu bunt und so haben wir uns mit Jesko, Sir Hilary und Krause auf den Weg ins Hotel gemacht, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen. Gegen 2:30 Uhr war dann für uns Schlafenszeit. Von den anderen Leuten haben wir den Abend leider keinen mehr gesehen.

Samstag, 31. August

Da wir am Vortag früher und weniger alkoholisiert ins Bett gekommen sind, konnten wir den großen Tag des Fantreffens auch deutlich fitter und auch etwas früher starten. Wir waren dieses Mal schon um 10 Uhr im Frühstückssaal und trafen dort auch gleich einige bekannte Gesichter. Wir frühstückten in aller Ruhe und erfuhren dabei, wie die anderen noch den Abend ausklingen ließen. So verging die Zeit wie im Fluge und so war es schon bald wieder an der Zeit zur Festhalle aufzubrechen. Wir machten uns also gegen 11:45 Uhr auf den Weg, der uns dieses Mal aber zuerst ins Zentrum von Ilmenau führte. Dort trafen wir in der Fußgängerzone Jesko und gemeinsam fuhren wir dann zur Festhalle, wo wir uns unter die dort schon wartenden Fans mischten, deren Anzahl mit der Zeit natürlich immer größer wurde. Für Unterhaltung sorgte schließlich die Ankunft zweier Fans, die mit einen Strandbuggy, sehr ähnlich dem aus "Zwei wie Pech und Schwefel" vorfuhren und die wachsende Verzweiflung eines Eiswagenverkäufers, der sich händeringend fragte, warum alle plötzlich Pistazieneis von ihm wollten. Nach gut 20 Minuten musste er dann schließlich melden, dass er Pistazie leider nicht mehr habe. Ihm ging es damit also genauso wie Bud Spencer in "Zwei sind nicht zu bremsen". Um 13 Uhr öffneten sich schließlich die Tore zur Festhalle und die Fans wurden reingelassen. Bis alle Fans in der Halle waren und sich mit Getränken versorgt hatten, vergingen gut 90 Minuten, ehe Matthias die versammelten Fans offiziell begrüßte und das Programm des Tages vorstellte. Neben dem üblichen Mix aus Filmen, Musik und Wettbewerben wurde auch auf die weiteren Attraktionen des diesjährigen Fantreffens hingewiesen, so z.B. auf das Bullenreiten, den Hau den Lukas, die US-Car-Show und der kleinen Spendenaktion, die die beiden Spencer/Hill-Fans Jörg und Stephan Widlicky zugunsten eines Kindergartens für behinderte Kinder ins Leben gerufen haben und die auf dem Fantreffen anschließend kräftig unterstützt wurde. Nach der Begrüßungsrede spielte zur Einstimmung auf die beiden Filme des Tages die Spencer Hill Magic Band schon einmal die dazugehörigen Soundtracks und dann folgte mit "Zwei wie Pech und Schwefel" auch schon der erste Film. Nach dem Film betrat Matthias noch einmal die Bühne und korrigierte das Ergebnis des Kostümwettbewerbs vom letzten Jahr. Anschließend wurden alle Fans nach draußen gebeten, wo zwei Fans die Möglichkeiten hatten nach Herzenslust auf zwei Autos einzuschlagen, ganz wie es in "Zwei außer Rand und Band" auch schon Bud Spencer selbst getan hat. Im Anschluss gab es eine kleine Pause, dann wurde die Terence Hill Serie "Un passo dal cielo" noch einmal kurz vorgestellt, ehe es direkt mit dem zweiten Film des Tages "Zwei sind nicht zu bremsen" weiter ging. Direkt nach dem Film führte der Saxophonist der Spencer Hill Magic Band die Fans schließlich in einer zu den Klängen von "What's going in Brasil?" aus "Vier Fäuste gegen Rio" stattfindenden Polonaise hinaus zur Ausgabe des Chillis. Es folgte eine längere Essenspause, in der die Spencer Hill Magic Band im Backstage-Bereich nur für uns und natürlich Anika, die in diesem Jahr als Leonora aus "Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel" im Ritterkostüm zum Fantreffen erschien, "Oh Ettore", den Titelsong aus eben diesen Film, sang. Nach diesen persönlichen Highlight ging das Programm mit der Vorstellung der Teilnehmer am diesjährigen Kostümwettbewerb weiter. Der Sieger wurde in diesem Jahr erstmals von einer Jury ermittelt, nachdem sich die vorherigen Abstimmungsmethoden als ungeeignet erwiesen hatten. Während die Jury, zu der auch wir gehörten, die undankbare Aufgabe hatte aus den wirklich wieder sehr zahlreichen und sehr kreativ und detailgetreu gekleideten Teilnehmern die ersten drei Plätze auszuwählen, konnten die restlichen Fans sich die Zeit mit zwei kurzen Beiträgen aus vergangenen TV-Shows mit Terence Hill und dessen Sohn Ross vertreiben. Anschließend wurden die Sieger des Kostümwettbewerbs gekürt, bevor dann die Spencer Hill Magic Band die weitere Unterhaltung übernahm. In der Konzertpause gab es dann auch noch den obligatorischen Bierchen- und Würstchen-Wettbewerb, der an den meisten Leuten aber wohl völlig vorbei ging, da er mit dem Rücken zum Publikum durchgeführt wurde. Nachdem auch dieser Sieger fest stand, war die Spencer Hill Magic Band wieder an der Reihe. Es gab dann noch eine weitere bewusste Konzertunterbrechung im Lied "Dune Buggy", in der dann einige Helfer viele bunte Luftballons auf die tanzende Menge warfen, um damit das Flair aus dem Film "Zwei wie Pech und Schwefel" nachzustellen, doch die Idee war leider ein ziemlicher Reinfall, da die zu dem späten Zeitpunkt teilweise schon sehr alkoholisierte Menge, nichts besseres zu tun hatte als die ganzen Luftballons unter lauten Geknalle in Rekordzeit wieder zu vernichten. Die gewünschte Atmosphäre konnte damit also keineswegs hergestellt werden. Das Konzert der Band ging danach aber natürlich dennoch weiter. Die letzte Zugabe war schließlich um kurz nach Mitternacht auch gespielt und so wurde das Treffen von Matthias mit einigen Abschiedsworten offiziell beendet. Wir verließen daraufhin die Halle und tranken am Ausschank draußen noch ein Bier im Nieselregen. Und wieder begann die schon vom Vortag bekannte Diskussion, was nun noch zu tun sei und wieder fällte niemand eine Entscheidung. Gegen 1 Uhr machten wir uns dann wieder zu fünft auf den Weg zurück ins Hotel. Im Gegensatz zum Vorabend haben wir dieses Jahr aber im Hotel noch einige Leute wieder getroffen und konnten so den Fantreffen-Abend noch in recht großer Runde bis in den Morgen ausklingen lassen. So war es wieder nach 4 Uhr bis wir schließlich den Weg ins Bett fanden. Ein auch dieses Mal wieder sehr gelungenes Fantreffen ging damit zu Ende.

Sonntag, 1. September

Am Sonntag fiel uns das Aufstehen wieder etwas schwerer, aber uns blieb ja keine andere Wahl, denn wir mussten bis 11 Uhr das Hotel verlassen haben. Zuvor ging es aber erst noch frühstücken und auch an diesen Morgen haben wir dort gleich wieder das ein oder andere bekannte Gesicht wieder getroffen. Nach dem Frühstück hat dann jeder sein Hotelzimmer bezahlt und alle haben sich noch einmal auf dem Hotelparkplatz getroffen, wo dann die große Verabschiedung stattfand. Ein Teil von uns ist dann anschließend auch noch einmal zur Festhalle gefahren, wo die beiden Organisatoren Micha und Matthias noch beim Aufräumen waren. Auch von den beiden haben wir uns noch verabschiedet und um 12:15 Uhr startete dann unsere Rückreise. Wir hatten das Glück mit Jesko zurück fahren zu können, der uns nach leider nicht ganz staufreier Rückfahrt um 18:30 Uhr zu Hause abgesetzt hat. Damit war dann auch das diesjährige Fantreffen leider schon wieder vorbei und auch dieser Erlebnisbericht soll natürlich nicht zu Ende gehen, ohne vorher noch einmal allen Beteiligten unseren Dank für eine tolle Zeit auszusprechen. Es war wie immer ein großartiges Erlebnis mit Euch zu feiern!

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