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Spencer/Hill-Festival 2019

Mittwoch, 28. August

Wir starten unsere Anreise zum Spencer/Hill-Festival in diesem Jahr schon am Mittwoch vor dem Festival. Wir haben noch einiges an Video- und Audiomaterial im Gepäck, was während des Festivals auf der Hauptbühne und im erstmals vorhandenen Kinozelt eingespielt werden. Dazu sind vor Ort noch Testläufe und Abstimmungen mit der Technik nötig und da es am Donnerstag schon eine Warm-Up-Party mit unserem Material geben soll, ist der frühe Start in diesem Jahr nötig. Wir erreichen Riesa nach problemloser Bahnfahrt um 14 Uhr. Hier haben wir das Glück von André abgeholt zu werden. Er bringt uns erst ins Hotel und dann auch zum Festivalgelände nach Lommatzsch. Hier herrscht schon großer Trouble. Das Organisations-Team befindet sich schon seit einigen Tagen im Aufbaustress, ist aber auch schon gut voran gekommen. Das Gelände ist eingezäunt, die Bühne und die großen Zelte stehen schon. Es muss aber noch einiges eingeräumt und verkabelt werden und der genaue Programmablauf muss auch noch besprochen werden. Wir schauen uns das Gelände an und bewundern auch schon mal den nachgebauten Eiswagen von Rico. Gegen 20 Uhr sind schließlich alle Gondeln des Riesenrads fertig montiert und der Betreiber lädt ein zum Belastungstest. So werfen wir in den frühen Abendstunden auch schon mal einen ersten Blick von oben auf das beeindruckende Festivalgelände. Gegen 23 Uhr versuchen wir nach Riesa zurück zu kommen, was sich aber als schwieriger als gedacht herausstellt. Das Auto vom Cheffe springt nicht an und weder den Taxidienst in Lommatzsch noch den in Riesa bekommen wir erfolgreich ans Telefon. Wir haben Glück, dass André auch noch da ist und sich bereit erklärt uns nach Riesa zurück zu fahren, obwohl dies gar nicht sein Weg ist. Dafür an dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank! Im Hotel angekommen treffen wir noch Zoltan, der mit seiner Familie auch schon heute aus Budapest angereist ist. Wir plündern die kleine Minibar unseres Zimmers und feiern so unser Wiedersehen.

Donnerstag, 29. August

Wir starten den Tag mit einem schnellen Frühstück im Hotel, bevor dieses Mal Zoltan so nett ist uns zum Festivalgelände nach Lommatzsch zu fahren. Zoltan verlässt uns direkt wieder und wir machen uns daran ein paar kurze Stichpunkte über die Filme des Hauptprogramms und über die kommenden Stargäste für Moderationskarten zu notieren. Das nimmt doch einige Zeit in Anspruch. Später begrüßen wir bei ihrer Ankunft Marcus und Jess und helfen den beiden beim Ausladen ihres vollgepackten Autos. Am frühen Nachmittag gibt es schließlich eine Besprechung über den Ablauf des Donnerstag. Das ist alles noch ganz entspannt, denn für den Donnerstag ist nur eine Warm-Up-Party geplant und die einzelnen Programmpunkte sind schnell besprochen. Wir persönlich sind hier vor allem wegen des erstmals gespielten Spencer/Hill-Bingos und wegen des ebenfalls neuen Raritätenprogramms im Kinozelt betroffen, dessen Generalproben wir moderieren sollen. Ab 17 Uhr werden die Gäste eingelassen und das Gelände füllt sich langsam. Wir begrüßen viele im Laufe der Zeit liebgewonnene Personen wieder und der gemütliche Teil des Abends beginnt. Zur offiziellen Begrüßung der Fans werden wir mit auf die Bühne gebeten, nach der Begrüßung beginnen wir direkt mit dem Bingo-Spiel, welches heute von der Hauptbühne aus moderiert wird. Dafür, dass das Spiel heute das erste Mal gespielt wird, läuft es eigentlich ganz gut und am Ende konnten sich einige Gewinner über kleine Preise freuen. Im weiteren Verlauf des Abends steht für uns im Kinozelt auch noch die Premiere des Raritätenprogramms an. In diesem Programm zeigen wir den interessierten Fans seltene Ausschnitte von TV-Auftritten Bud Spencers und Terence Hills und andere hoffentlich interessante und amüsante Anekdoten. Für den Donnerstag haben wir uns dafür auf 30 Minuten beschränkt. Als wir dann mit dem offiziellen Teil fertig sind und zum gemütlichen Teil übergehen können, will ein großer Teil unserer Gruppe schon wieder zurück nach Riesa und da irgendeinen Pub besuchen. Dadurch trennt sich die Gruppe, denn wir bleiben noch um wenigstens noch ein Getränk auf der Warm-Up-Party zu trinken. Eine gute Stunde später verlassen wir dann aber auch das Gelände, denn da es am heutigen Donnerstag noch keinen Shuttlebus gibt, sind wir auch für diese Tour wieder darauf angewiesen bei jemanden mitzufahren. Dieses Mal sind Basti und Karlchen so nett uns mit nach Riesa zu nehmen. Da der Abend noch jung ist, begeben wir uns nun auch noch zum Irish Pub. Hier essen wir noch etwas, aber ansonsten ist die Luft aus dem Abend im Grunde schon raus. Das ändert sich auch beim letzten Absacker im Hotel nicht mehr wesentlich.

Freitag, 30. August

Wir starten auch diesen Tag mit einem schnellen Frühstück im Hotel. Es soll unsere letzte Mahlzeit bis zum Frühstück am Sonntag werden. Um 10 Uhr begrüßen wir auch unsere Schwester Julia mit Michelle in Riesa. Sie bleiben allerdings nicht in unserem Hotel, sondern übernachten in Lommatzsch auf dem Campinglatz. Wir teilen uns auf uns fahren mit Julia und Basti zum Festivalgelände. Auf dem Gelände angekommen machen wir uns direkt auf dem Weg zur Hauptbühne. Hier ist der Soundcheck der Spencer Hill Magic Band gerade vorbei und nun sind Guido und Maurizio De Angelis mit ihrem Soundcheck dran. Wir begrüßen die Band und die De Angelis-Brüder und feiern anschließend jeden Song des Soundchecks, sehr zum Vergnügen der beiden Künstler. Der weitere Teil des frühen Nachmittags läuft soweit entspannt. Es ist ein wenig Zeit für ein paar leckere Radler mit netten Menschen. Stress kommt dann aber wieder auf als im Kinozelt das Notebook für die Filmvorführungen aufgrund der großen Hitze seinen Betrieb einstellt. Es muss ein neues Notebook her und einsatzbereit gemacht werden. Darüber hinaus kristallisiert sich heraus, dass sich der Flieger von Cristiana Pedersoli verspäten wird und dass am Berliner Flughafen das Gepäck von Franco Micalizzi verloren gegangen ist. Der Zeitplan ist somit schon wieder aus den Fugen geraten. Die für heute mit Cristiana geplante Einweihung einer Schautafel über das Leben Bud Spencers im Terence-Hill-Museum wird auf Samstag verschoben. Nach dem ersten Film auf der Hauptbühne, von dem wir sogar einen großen Teil mit ansehen, beginnt die offizielle Eröffnung. Alle schon eingetroffenen Stars werden auf die Hauptbühne gebeten. Neben den De Angelis-Brüdern sind das noch Carmelo und Michelangelo La Bionda, Sal Borgese, Riccardo Pizzuti, Marcus Zölch und Jorgo Papasoglou. Und auch wir dürfen wieder mit auf die Bühne und auch heute gibt es nach der Vorstellung die heutige Runde Spencer/Hill-Bingo. Da wir das Glück haben heute Jorgo mit an Bord zu haben, können wir heute beim Bingo auf Livemusik mit dem Akkordeon setzen. Nach dem Bingo wartet im Kinozelt schon das Raritätenprogramm des heutigen Tages auf uns. Wir wechseln also die Bühne und moderieren im Kinozelt weiter. Danach ist für uns der offizielle Teil erledigt und wir können zum angenehmen Teil des Abends übergehen. Zuvor begrüßen wir allerdings noch Marcel und Sarah, die sich spontan entschieden haben doch noch am Festival teilzunehmen. Der restliche Abend besteht heute in erster Linie aus Musik. Das Konzert von Guido und Maurizio De Angelis steht auf dem Programm. Das zwar recht kurze Konzert ist klasse und die Stimmung großartig. Wir haben viel Spaß in der ersten Reihe. Abgelöst werden die Brüder direkt im Anschluss von der Spencer Hill Magic Band, die am heutigen Abend von Jorgo unterstützt wird. Auch bei diesem Konzert ist die Stimmung super und es ist schon nach Mitternacht als das Konzert zu Ende geht. Wir lassen den Abend auf dem Gelände noch mit dem einen oder anderen Getränk ausgehen und fahren dann mit dem letzten Shuttlebus um 2 Uhr nach Riesa zurück. Die Rückfahrt wird dabei noch einmal zu einem echten Highlight, denn während der Fahrt spielt Jorgo noch ein paar Stücke auf dem Akkordeon und der ganze Bus singt mit. Im Hotel angekommen steigt Jorgo noch bei uns mit aus, obwohl er ungünstigerweise in einem anderen Hotel untergebracht wurde. Bis 4 Uhr lassen wir den Abend auf dem Hotelzimmer ausklingen. Dann setzen wir Jorgo in ein Taxi und auch dieser Tag geht zu Ende.

Samstag, 31. August

Es ist der Haupttag des Festivals. Wir schlafen solange es geht, verzichten auf das Frühstück und fahren mit dem Shuttlebus zum Festivalgelände nach Lommatzsch. Hier gibt es direkt eine Verzögerung beim Starten des Filmprogramms im Kinozelt. Durch den gestrigen Tausch des Notebooks müssen Daten neu kopiert werden, was wesentlich länger dauert als geplant. Das Filmprogramm startet somit erst mit 45minütiger Verspätung. Außerdem liegt heute außerplanmäßig die Einweihung der Schautafel im Museum an. Um 13 Uhr geht es dort schon los. Wir fahren mit dem Organisations-Team und den VIPs in einer Kolonne ins Museum. Hier schauen sich Cristiana Pedersoli, Jess Hill (der kürzlich schon einmal hier war), Riccardo Pizzuti und Sal Borgese das Museum an, bevor es schließlich zur feierlichen Enthüllung der Schautafel kommt. Die Presse macht noch ein paar Bilder und dann geht es auch schon wieder zurück zum Gelände. Hier haben wir nun im Crewbereich die Chance Franco Micalizzi und die La Bionda-Brüder kennen zu lernen. Alle drei sind sehr nett. Sie signieren unsere mitgebrachten Schallplatten und wir unterhalten uns fast 30 Minuten mit den La Bionda-Brüdern über ihre Musik, bevor sie schließlich zum Essen müssen. Für uns steht nun aber auch schon wieder Bingo plus Raritäten auf dem Programm. Durch die eingeschobene Museumseinweihung und die technischen Probleme am Morgen hat sich alles etwas verzögert. Jorgo ist zum Glück aber noch da und kann uns auch dieses Mal beim Bingo musikalisch unterstützen. Nach dem Bingo verabschieden wir Jorgo, da dieser leider heute schon wieder abreisen muss und machen wie geplant direkt mit den Raritätenprogramm weiter. Auf der Hauptbühne hat man das offenbar aber nicht mehr auf dem Schirm, denn hier läuft die Vorstellung der Stars und das große Gruppenfoto nun ohne uns ab, offenbar auch, weil niemand weiß, wo man uns finden kann. Das ist natürlich schade, da diese Information alles andere als geheim war, aber so ist es dann nun. Als wir mit den Raritäten fertig sind ist jedenfalls alles schon gelaufen. Egal, wir setzen uns nun ins Zelt der Magic Band und trinken dort in gemütlicher Runde das ein oder andere Kaltgetränk. Es sind die vielleicht entspanntesten Stunden des diesjährigen Festivals. Am Abend steht dann die Festivalpremiere von La Bionda auf dem Programm, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir begeben uns an die Hauptbühne und haben auch bei diesem Konzert wieder sehr viel Spaß. Anschließend betritt noch Franco Micalizzi die Bühne und stellt sich einigen Fragen zu seiner Musik. Genauso wie die Brüder La Bionda ist auch Micalizzi von der Stimmung sehr beeindruckt und verspricht im nächsten Jahr mit seiner Band wieder zu kommen um dann ebenfalls für uns zu spielen. Wir sind gespannt. Nach den beiden Musikern folgt die Auflösung des großen Gewinnspiels, die sich sehr in die Länge zieht. Wir schauen es uns dennoch bis zum Ende an, gratulieren den Gewinnern artig durch unseren Applaus und geben dann unseren Platz vor der Bühne wieder frei. Die Dune Buggy Band, die jetzt das Programm fortsetzt mögen wir zwar auch, aber wir hören sie uns dieses Mal mit ein wenig Abstand an und verbringen den Abend lieber in gemütlicher Runde auf dem Gelände. Später am Abend verabschieden wir uns noch bei Marcus und Jess, bevor uns ein Shuttlebus wieder nach Riesa bringt. Auch den letzten Abend lassen wir noch in kleiner Runde im Hotel ausklingen.

Sonntag, 1. September

Heute ist tatsächlich wieder Zeit für ein kurzes Frühstück und anschließend müssen wir im Hotel auch schon auschecken. Wir verabschieden uns soweit es geht bei allen Fans, die mit uns in dem Hotel übernachtet haben und stehen dann um 11 Uhr ziemlich alleine da. Unser Zug geht erst um kurz vor 14 Uhr. Karlchen ist so nett uns und Achim, der im gleichen Zug wie wir zurück fährt zum Bahnhof zu fahren. Hier warten wir nun noch über zwei Stunden, bevor es mit der Bahn völlig problemlos zurück nach Bremen geht. Gegen 19:30 Uhr sind wir wieder zu Hause.

Fazit

Auch in diesem Jahr war das Spencer/Hill-Fantreffen wieder eine tolle Sache. Der Aufbau des Festivalgeländes war klasse, die Stargäste waren klasse und gleiches gilt auch für alle Konzerte des Festivals. Es waren an beiden Tagen zusammen geschätzt zwischen 8000 und 10000 Fans da und dennoch gab es nirgendwo lange Wartezeiten (außer bei den Autogrammstunden auf der VIP-Bühne) und man hat immer ein Plätzchen gefunden an dem man auch in der Gruppe ein gemütliches Bier trinken konnte. Wer jetzt noch davon redet, dass das Treffen zu groß und unfamiliär geworden ist, ist nicht da gewesen. Die Familie ist einfach nur größer geworden. Uns hat es gefreut viele altbekannte Gesichter wieder zu sehen und neue Gesichter kennen zu lernen. Von Organisation und Aufwand war es das bisher mit Abstand größte Spencer/Hill-Event und es könnte gut sein, dass der Zenit damit erreicht ist. Wir waren in diesem Jahr so sehr in die Planung mit eingebunden wie bisher noch nicht. Das hat Spaß gemacht, denn das Organisations-Team hat uns gut aufgenommen und unseren Ideen immer Gehör geschenkt. Dafür und für das gesamte Festival einen herzlichen Dank! Gleichzeitig hat sich durch diese stärkere Einbindung der Charakter des Treffens für uns aber auch gewandelt. Statt reiner Vorfreude wie in den letzten Jahren, war es im Vorfeld in erster Linie viel Arbeit und zur Vorfreude gesellte sich auch eine gewisse Nervosität. Und vor Ort hatten wir so natürlich viel weniger Zeit, die wir mit unseren über viele Jahren liebgewonnenen Freunden verbringen konnten als es in der Vergangenheit der Fall war. Und wenn Zeit war, waren zudem viele irgendwo anders unterwegs. Darüber werden wir uns für die Zukunft sicher noch ein paar Gedanken machen.

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