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Der Priester Don Carlo Vasari ist spät abends mit dem Auto unterwegs und wird Zeuge, wie ein Zuhälter eine offensichtlich noch Minderjährige verprügelt. Er verpasst den Zuhälter eine, schnappt sich das junge Mädchen und bringt es zur Polizei. Sein Freund und Kollege Padre Leonardo nimmt das junge Mädchen anschließend unter seine Obhut und bittet gleichzeitig Don Vasari darum, seinen Cousin Don Cesco in dessen Gemeinde in Süditalien zu vertreten. Don Vasari kann den Gefallen nicht abschlagen und macht sich sogleich auf dem Weg. Die Hauptaufgabe, die es zu vertreten gilt, ist es sich um die jugendlichen Straftäter im örtlichen Gefängnis zu kümmern. Und obwohl diese Jugendlichen von allen anderen bereits aufgegeben wurden, nimmt Don Vasari die Aufgabe sehr ernst. Er schlichtet einen Streit zweier Gefangener, aber dennoch ist wenig später einer der beiden Beteiligten tot. Die Tat wird dem jungen Nino angelastet, der aus Angst auch nichts für seine Verteidigung unternimmt. Don Vasari weiß, wer die Tat wirklich begangen hat und versucht nun Beweise dafür zu finden. Da es sich bei dem vermeintlichen Mörder aber um den Bruder des berüchtigten Mafiosi Aldo Torrisi handelt, trifft Don Vasari bei seinen Ermittlungen auf eine Mauer des Schweigens, die nur sehr langsam bröckelt...
Padre Speranza sollte Bud Spencers Rückkehr ins italienische Fernsehen werden. Nach dem großen Erfolg Terence Hills als Don Matteo, schlüpft Bud Spencer hier in die Rolle des geistlichen Don Carlo Vasari, der als Ex-Polizist in kriminelle Machenschaften verwickelt wird. Der Film war als Pilotfilm für eine Serie gedacht und der italienische Sender RAI kaufte die Rechte im Jahre 2001. Aus unerklärlichen Gründen wurde die Folge allerdings erst am 28.12.2005 im italienischen Fernsehen gesendet. Obwohl der Film hervorragende Quoten erzielte, dürfte es für die Fortsetzung der Serie nun zu spät sein.
Für eine kleine Verwirrung sorgt die Nennung von "Hadryan Darko" für die Rolle des Zuhälters im Abspann des Films. Es gibt in dem Film zwei Zuhälter, gespielt von Sasha D'Arc und Ottaviano Dell'Acqua. Und es gibt unterschiedliche Quellen, nach denen beide Darsteller dieses Pseudonym schon verwendet haben. Wer nun also der im Abspann gemeinte "Hadryan Darko" ist, kann somit nur spekuliert werden.
Laufzeit deutsche DVD: 97:03 Minuten.
Laufzeit italienische DVD: 100:08 Minuten.
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