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Spencer/Hill-Festival 2018

Einleitung

Nach vier Jahren in der Westernstadt El Dorado bei Templin stand für das Jahr 2018 mal wieder ein Ortswechsel auf dem Programm. In diesem Jahr trafen sich die Fans erstmals in der sächsischen Kleinstadt Lommatzsch, gut 38 Kilometer nordwestlich von Dresden. Aus Lommatzsch stammt die Familie von Terence Hills Mutter und auch der junge Terence hat dort von 1943 bis 1945 im Haus seiner Großeltern zwei Jahre seiner Kindheit verbracht. Im Jahr 1995 wurde Hill schließlich sogar Ehrenbürger der Stadt. Es lag also auf der Hand das Festival dort stattfinden zu lassen, auch wenn der berühmteste Sohn der Stadt selbst leider nicht anwesend sein konnte. Dafür gab es aber würdige Vertreter, denn mit Riccardo Pizzuti und Salvatore Borgese waren gleich zwei bekannte Schauspieler aus dem Spencer/Hill-Universum anwesend und auch die beiden Hofkomponisten der Filme, Guido und Maurizio De Angelis, gaben sich die Ehre. Das Motto des diesjährigen Festivals war der Film "Zwei wie Pech und Schwefel" und so wurde das Gelände des Lommatzscher SV ganz im Stile des Films umgestaltet. Wie im Film gab es einen kleinen Vergnügungspark mit nostalgischem Riesenrad, Kettenkarussell, Autoscooter, einem Spencer/Hill-Schießstand, einer Halle voller Luftballons, ein kleines Spencer/Hill-Museum und einiges mehr. Und natürlich gab es auch eine große OpenAir-Bühne für die drei musikalischen Darbietungen des Festivals, inklusive einer LED-Leinwand für die Filmvorführungen. Abgerundet wurde der optische Eindruck zudem noch durch einen Truck in Spencer/Hill-Optik, der direkt neben der Bühne platziert wurde. Das Feld für ein gelungenes Festival war also bestellt.

Mittwoch, 29. August

Obwohl das Festival offiziell erst am Freitag beginnt, machen wir uns schon am Mittwoch auf den Weg nach Sachsen. Die Bahn bringt uns ohne Probleme bis nach Riesa, wo wir netterweise schon von Hilary erwartet werden. Lommatzsch selbst hat nämlich leider keinen eigenen Bahnhof. Zu dritt geht es in Hilarys Wagen zuerst zum Schloss Schleinitz, in dem wir die nächsten Tage untergebracht sein werden. Das Schloss ist in dieser Zeit komplett an Spencer/Hill-Fans vermietet und wir dürfen dort nach Belieben die Aufenthaltsräume nutzen. Darüber hinaus ist das Personal sehr nett und hilfsbereit. Wir haben es also sehr gut getroffen. Nach dem Einchecken machen wir uns nach einem kurzen Einkaufsstopp bei Penny auf den Weg zum Festivalgelände, begrüßen die Organisatoren Micha, Axel, Matze und Michaela und machen einen ersten Rundgang. Ein paar Sachen befinden sich noch im Aufbau, aber der Großteil der Attraktionen ist an diesem frühen Mittwochabend schon fertig. Kurze Zeit darauf gesellen sich auch Florian und Anika zu uns. Sie sind mal wieder voll beladen, denn sie haben die ganzen Ausstellungsstücke für das Spencer/Hill-Museum dabei. Bevor es ans Ausladen geht, begrüßen wir aber erst noch Zoltán und seine Familie in unserer Runde und im Vereinsheim des Sportvereins gibt es ein gemeinsames Abendessen. Zoltán macht sich danach auf den Weg ins Schloss, während der Rest schon mal die Sachen für das Museum auslädt. Mit dem Aufbau beginnen wir allerdings heute noch nicht. Wir machen uns stattdessen ebenfalls auf den Weg in die Unterkunft, wo wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Donnerstag, 30. August

Wir starten den Donnerstag mit einem Ausflug zum örtlichen Edeka-Markt, wo wir ein paar Getränke und Snacks für die nächsten Tage einkaufen. Beim dortigen Bäcker frühstücken wir direkt auch etwas, bevor es wieder zum Festivalgelände geht. Wir verstauen unsere Einkäufe in unserem Zelt auf dem Gelände und machen uns dann daran die Ausstellung im Museum aufzubauen. Zu Beginn wissen wir noch nicht genau wie wir aus den örtlichen Gegebenheiten einen Ausstellungsraum machen sollen, aber im Laufe der folgenden fünf Stunden, in denen immer mal wieder Dinge neu gestellt und umsortiert werden, nimmt die Sache Gestalt an, so dass wir am Ende mit dem Resultat durchaus zufrieden sind. Es ist bereits nach 17 Uhr als wir mit dem Aufbau fertig sind. Florian und Anika machen daraufhin direkt mit dem Einräumen des Puffin-Shops auf dem Gelände weiter, während wir uns mit Hilary vor unserem Zelt vor einem Berg Kaffeetüten wiederfinden, die mit Etiketten beklebt werden wollen. Während wir noch am Kleben sind, treffen immer mehr Fans auf dem Gelände ein. Wir begrüßen Manu, Mert, Claudia, Jorgo, Benni und Silke, Basti und Kristin, Dirk und viele weitere in unserer Runde. Generell ist es erfreulich zu sehen, wie viele Leute schon am Donnerstag vor Ort sind. Am Abend beginnt es dann aber leider zu regnen, weswegen wir gegen 22 Uhr beschließen den Rückzug ins Schloss anzutreten. Im Eingangsbereich des Geländes treffen wir noch auf die "Dune Buggy Band" aus Italien, die nach langer Fahrt gerade eingetroffen ist. Wir begrüßen die Jungs noch schnell und plaudern ein paar Worte und finden uns wenig später im Seminarraum des Schlosses wieder. Jorgo spielt auf dem Akkordeon Soundtracks, es gibt das ein oder andere Getränk dazu, kurzum, die Stimmung ist gut und alle freuen sich auf die kommenden Tage. Zu späterer Stunde gibt Hilary noch eine Flasche Whiskey aus. So ist es bereits 5 Uhr als die letzten von uns schlafen gehen.

Freitag, 31. August

Spät schlafen gehen, früh aufstehen, diese auf diversen Fantreffen schon gelebte Tradition, wird auch in diesem Jahr aufrechterhalten. Der Shuttlebus, der uns heute vom Schloss zum Gelände bringen soll kommt um 11 Uhr, zuvor gilt es aber noch den Seminarraum wieder auf Vordermann zu bringen. Der Bus ist pünktlich und so sind wir gegen 11:15 Uhr wieder auf dem Gelände. Dort herrscht schon ordentlicher Anreisebetrieb. Wir begrüßen viele alte Bekannte und auch neue Gesichter, wie z.B. Sarah, die das erste Mal auf einem Fantreffen ist und die wir gerne in unserer Mitte begrüßen. Noch während wir im Eingangsbereich stehen, sehen wir die Ehrengäste vorfahren. Während Pizzuti und Borgese direkt abgeschirmt werden, können wir die De Angelis Brüder aber noch mit Handschlag begrüßen, bevor auch sie im VIP-Bereich verschwinden. Wir besorgen uns daraufhin an einem kleinen Kiosk ein schnelles Frühstück und beobachten von dort, wie die Ehrengäste zu einer Platzbegehung starten. Mit etwas Abstand gehen wir langsam hinterher und holen die Gruppe am Riesenrad ein. Während Pizzuti und Borgese unter dem Jubel der Fans eine Runde mit dem Rad fahren, haben wir die Gelegenheit Bilder mit Guido und Maurizio De Angelis zu machen. Die beiden erfüllen jeden Wunsch, albern mit den Fans herum und sind einfach nur grundsympathisch. Die Gruppe setzt ihren Rundgang schließlich in Richtung Bühne fort. Dort angekommen startet über den Lautsprecher gerade der Song "Bulldozer", der Titelsong aus "Sie nannten ihn Mücke", den die De Angelis-Brüder damals komponiert und gesungen haben. Guido beginnt dann auch direkt die erste Zeile des Songs leise mitzusingen, worauf wir weniger leise zur zweiten Zeile mit einsteigen. Guido nutzt dies um den Rest der Strophe laut mit uns gemeinsam zu singen und dann singen plötzlich alle umstehenden mit, einschließlich Riccardo Pizzuti. Maurizio geht schließlich dazu über die singenden Leute zu dirigieren. Was für ein Erlebnis! Nach dieser Gesangseinlage drehen wir erst einmal eine Runde mit dem Riesenrad und gönnen uns anschließend ein kleines Bierchen in gemütlicher Runde. Wir lernen Mario aus der Schweiz endlich auch mal persönlich kennen und kommen auch mit einigen anderen Fans ins Gespräch. Schließlich erreicht uns ein Anruf von Micha. Er berichtet, dass die De Angelis-Brüder sich gleich die Ausstellung ansehen werden. Wir hatten Micha gebeten uns in diesem Fall Bescheid zu geben. Da wir einen großen Anteil der Ausstellung der Arbeit der Brüder gewidmet haben, wollten wir auch gerne dabei sein, wenn sie sich das anschauen. Spontan entsteht die Idee Jorgo mit seinem Akkordeon im Ausstellungsraum spielen zu lassen. Jorgo ist zwar nervös vor seinen Idolen zu spielen, stimmt aber sofort zu. Die Idee erweist sich als Volltreffer. Guido und Maurizio sind sichtbar gerührt und erfreut Jorgo spielen zu hören, während die anwesenden Fans dazu singen. Sie klatschen begeistert mit und zücken ihre eigenen Telefone um zu filmen und zu fotografieren und schauen sich nach ein paar Songs auch interessiert die Ausstellung an und geben den anwesenden Fans geduldig Autogramme. Als Jorgo sein kleines Konzert nach gut 45 Minuten beendet bedanken sie sich freudig und verabschieden sich herzlich. Den Zeitplan des Festivals haben wir durch diese Aktion ein wenig durcheinander gebracht, denn mittlerweile ist deutlich nach 17 Uhr und um 17 Uhr sollten Guido und Maurizio eigentlich zusammen mit Riccardo und Sal auf der Bühne stehen. Dort wurden sie nun wegen eines Interviewtermins entschuldigt und erst mit Verspätung offiziell vorgestellt, aber das war es definitiv Wert. Wir machen uns nach dem Erlebnis im Museum auf den Weg in unser Partyzelt. Hier schenkt uns Florian von der Insel Sylt eine seiner selbstgemachten Holzkisten mit Bud Spencer-Branding. Nochmals vielen Dank dafür! Anschließend steht die Frage des Abendessens auf dem Programm. Berichte von fast einstündigen Warten an den Essensbuden des Festivals führen zu der Idee die einzige örtliche Pizzeria heimzusuchen. Claudia und Hilary erklären sich netterweise dazu bereit die Pizzen zu holen während wir bei Kaltgetränken auf ihre Rückkehr warten. In der Zwischenzeit erreicht uns die Nachricht, dass die Spencer Hill Magic Band eingetroffen ist und nur kurze Zeit später dürfen wir sie an unserem Zelt kurz begrüßen. Sie haben aber leider nicht viel Zeit, da sie noch auspacken müssen. Nach Lieferung und Verzehr unseres italienischen Abendessens steht dann auch schon italienische Musik auf dem Programm. Die Dune Buggy Band spielt auf und begeistert mit ihrer Show die zahlreichen Fans. Wir sind eine ganze Weile vorne mit dabei, doch sorgt der Alkoholspiegel einiger wild tanzender Fans für wenig Wohlfühlgefühl, weshalb wir uns kurz vor dem Ende aus dem Gewühl entfernen und uns den Rest der Show aus sicherer Entfernung ansehen. Dies ermöglicht uns zudem noch uns für heute von Riccardo und Sal zu verabschieden, die uns über den Weg laufen, als wir uns gerade eine Jacke aus dem Zelt holen wollen. Sie sind in guter Stimmung, aber auch sehr müde und wollen daher zurück ins Hotel. Wir holen im Anschluss unsere Jacken und brechen wenig später auch auf, denn es ist kalt geworden. Der einzige Shuttlebus ins Schloss soll erst um 3 Uhr morgens fahren, doch einige unserer Schlossbewohner sind zum Glück noch fahrtüchtig. Claudia pendelt daraufhin dreimal zwischen Schloss und Festivalgelände hin und her und auch Dank anderer Fahrer gelingt es so alle halbwegs zeitnah zurück zu bekommen. Florian, Anika, Marcel und Sarah sind tapfer und halten auf dem Gelände durch, bis gegen 2 Uhr auch DJ Zoltán seine Aftershow beendet hat. Sie sind die letzten, die sich im Schloss zu uns in den Aufenthaltsraum gesellen. Nur knapp schneller war unser Schwede, der auf dem Festival einer Flasche "Äppelwoi" begegnet ist, dann aber das Glück hatte noch eine reguläre Taxe zu bekommen. Die gemütliche Runde im Aufenthaltsraum löst sich heute etwas früher auf als gestern. Es ist kurz vor 4 Uhr.

Samstag, 1. September

Der Haupttag des Festivals liegt vor uns. Wir sind halbwegs fit, wenn auch nicht ganz ausgeschlafen als wir uns auf dem Weg zum Gelände machen. Um 11:30 Uhr soll der heutige Shuttlebus fahren, aber ganz pünktlich klappt das im Gegensatz zu gestern nicht. Vergessen hat uns der Busfahrer aber zum Glück nicht uns so sind wir noch knapp vor 12 Uhr am Gelände und sind heilfroh, dass wir schon ein paar Tage da sind und uns nicht in die Schlange stellen müssen. Diese ist zu diesen Zeitpunkt nämlich schon sehr lang. Da wir unser Festivalbändchen aber schon längst haben können wir direkt an der Schlange vorbei auf das Gelände marschieren. Dort angekommen begrüßen wir die Spencer Hill Magic Band, die heute einen kleinen Verkaufsstand aufgebaut hat. Wir erstehen ein Plakat der Band und lassen es von allen unterschreiben. Währenddessen beobachten wir den Trouble auf dem Gelände. Der Andrang heute ist wirklich unglaublich und überrascht auch die Veranstalter, der schließlich die Reißleine ziehen muss und die Tageskasse schließt. Ab jetzt kommen nur noch Gäste mit schon vorhandenen Ticket auf das Gelände. Die Presse wird später von 8000 Fans berichten, was sehr überzogen erscheint. 4000 Leute sind aber sicher da, unvorstellbar, wenn man bedenkt, dass sich beim ersten Treffen gerade mal 80 Personen in einem CinemaxX in Hameln getroffen haben. Die 4000 Leute sorgen jetzt jedenfalls für lange Schlangen an den Essensständen, dem Fanshop und natürlich vor der VIP-Box, wo Riccardo, Sal, Guido und Maurizio schon seit 12 Uhr sitzen und fleißig Autogramme schreiben. Dort sitzen sie auch noch um 13:30 Uhr als der erste Film des heutigen Tages startet. Zur Überraschung aller Fans ist es Terence Hills brandaktueller Film "Mein Name ist Somebody". Wir schauen uns den Anfang des Films an und begleiten anschließend Karlchen mit Hilary, Jorgo, Nico, Dani und Sascha in die Ausstellung. Im Anschluss begeben wir uns allesamt noch in die Terence Hill Bar, die sich im gleichen Gebäude wie die Ausstellung befindet und genehmigen uns dort in gemütlicher Runde ein Bierchen. Direkt am Ausgang werden wir von Marcel mit einer Cola-Flasche in der Hand empfangen. Stutzig macht uns die handschriftliche Notiz auf der Flasche "Zornig – nach mischen", aber wir sind klug genug dies zu beherzigen. Auf dem Rückweg auf das Gelände hören wir schließlich noch die Abspannmusik von "Somebody" und anschließend eine Grußbotschaft von Terence Hill an die Fans in Lommatzsch. Sehen können wir die Botschaft erst im Anschluss, da Claudia sie netterweise für uns mitgefilmt hat, besten Dank dafür! Auf der Bühne bezieht unterdessen der "Giesinger Bud Spenzer Heart Chor" (Schreibfehler warum auch immer beabsichtigt) Stellung und sorgt mit ihrer Interpretation verschiedener Soundtracks für gute Stimmung auf dem Gelände. Unterbrochen wird ihre Performance von der Kostümparade. Angeführt von zwei roten Buggys mit gelben Häubchen mit dem De Angelis Brüdern auf dem Beifahrersitz folgen alle kostümierten Fans und weitere Fahrzeuge. Vor der Bühne löst sich der Tross auf. Die De Angelis-Brüder gesellen sich zu dem Chor auf die Bühne, wo mittlerweile auch Riccardo und Sal eingetroffen sind. Vor der Bühne ist es nun ebenfalls gerappelt voll und eine Drohne schießt aus der Luft heraus das große Festival-Gruppenbild, bevor alle zusammen noch einmal das Chorlied aus "Zwei wie Pech und Schwefel" zum Besten geben. Gänsehaut-Feeling! Für die Stars geht im Anschluss das Autogramme schreiben weiter, wir dagegen begeben uns für eine kleine Pause in unser Partyzelt, wo schnell der Wunsch aufkommt alle gemeinsam Autoscooter zu fahren. Noch während des Aufbruchs erreicht uns aber ein Anruf wonach wir einem Radiosender ein Interview geben sollen. So trennen wir uns kurz vom Rest der Truppe und beantworten im Zelt ein paar Fragen in das Mikrofon der Journalistin Dorit. Anschließend machen auch wir uns auf dem Weg zurück auf den Festivalplatz. Das Autoscooter-Fahren haben wir verpasst, denn auf dem Weg dorthin kamen uns die Fahrer schon wieder entgegen. Da mittlerweile aber der Hauptfilm des Festivals "Zwei wie Pech und Schwefel" lief ist das Riesenrad nun unser nächstes Ziel. Wir hatten nämlich schon am Vortag den Entschluss gefasst die Riesenradszene in dem Film vom Riesenrad aus sehen zu wollen. Unser Timing erweist sich als nicht ganz perfekt, denn wir sind etwas zu früh auf dem Rad und müssen daher noch eine zweite Runde drehen, aber Riesenradfahren macht ja auch Spaß. Wieder auf dem Boden gelandet machen wir uns wieder auf dem Weg ins Zelt. Vor dem Zelt sehen wir Marcel noch mit ein paar anderen Fans Volleyball spielen und denken uns noch nichts Böses dabei, doch nur kurz darauf wird Marcel gestützt ins Zelt gebracht. Er hat sich den Fuß vertreten und kann nicht mehr laufen, weshalb wenige Minuten später plötzlich ein Notarztwagen mit Blaulicht bei uns vorfährt. Marcel wird im Krankenhaus versorgt, kann dort später aber von Silke wieder abgeholt werden, so dass er am Abend auf Krücken wieder bei uns ist. Wir trinken auf den Schreck erst einmal einen und müssen dann auch schon zur Bühne, wo wir mit Jorgo, Florian und Anika um 20:45 Uhr erwartet werden. Pünktlich öffnet sich der Backstage-Bereich und wir haben die Gelegenheit nochmal kurz mit den Stargästen zu sprechen, die in der Folge alle nacheinander auf die Bühne gebeten werden, wo ihnen noch einmal für ihr Kommen gedankt wird. Auch den musikalischen Gästen sowie der Seiltänzerin wird gedankt, bevor schließlich auch wir auf der Bühne den Dank für unsere Mitarbeit bei der Ausstellung entgegen nehmen können. Unter dem Applaus der Fans verlassen schließlich alle die Bühne wieder, mit Ausnahme der Spencer Hill Magic Band, die in diesem Moment mit ihrem Jubiläumskonzert beginnt. Wir bleiben hinter der Bühne, denn wir müssen Jorgo im richtigen Moment wieder hochbringen. Er soll heute nämlich zwei Songs gemeinsam mit der Band spielen. Wir wissen allerdings zu dem Moment nur, dass dies nach dem Song "Grau grau grau" sein wird, aber nicht wann dieser gespielt werden wird. So stehen wir einige Zeit hinter der Bühne, während vorne das Konzert läuft. Die De Angelis-Brüder kommen noch einmal vorbei und verabschieden sich herzlich von uns und vor allem von Jorgo und dann ist es schließlich soweit. Dennis führt Jorgo nach dem Ende von "Grau grau grau" auf die Bühne und gemeinsam mit der Band spielt er zuerst das Titellied aus "Die rechte und die linke Hand des Teufels" und dann als Zugabe direkt noch den Titelsong aus "Vier Fäuste für ein Halleluja", bevor er unter tosendem Applaus des Publikums die Bühne wieder verlässt. Den Rest des Konzerts verfolgen wir alle schließlich wieder wie gewohnt vor der Bühne. Nach Beendigung des Konzerts zieht es uns noch einmal in unser Partyzelt. In gemütlicher Runde warten wir nun auf das Ende von DJ Zoltáns Aftershow-Party. So ist es erst nach 1 Uhr als wir das Gelände verlassen. Wieder haben wir das Glück genügend fahrbereite Leute an unserer Seite zu haben, so dass wir alle ins Schloss zurückkommen. Hier wiederholt sich das Programm der Vorabende. Im Aufenthaltsraum des Schlosses lassen wir den Abend ausklingen. Christian überreicht uns bei der Gelegenheit noch ein tolles Porträtfoto, welches er in Dresden von Terence Hill geschossen hat. Dafür auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank! Nach und nach verabschieden sich dann auch die meisten. Um kurz nach 3 Uhr geht im Saal das Licht aus.

Sonntag, 2. September

Heute wartet kein Shuttle-Bus auf uns, dafür aber viel Arbeit. Im Schloss übernehmen Mert und Dennis die Aufräumarbeiten, während ich die Gelegenheit nutze und mich von Hilary am Festivalgelände absetzen lasse, als dieser Karlchen zum Bahnhof nach Riesa fährt. Es regnet am Morgen und so sind viele Fans schon sehr früh abgereist. Unser Partyzelt steht jedenfalls ganz alleine da, von Nachbarn keine Spur mehr. Das Chaos im Zelt haben die Nachbarn aber leider nicht mitgenommen, aber das ist auch alleine in einer guten Dreiviertelstunde beseitigt. Kurz nachdem alles fertig ist, kommen auch Dennis, Florian, Anika, Mert, Marcus und Claudia auf dem Gelände an. Gemeinsam geht es nun in den Ausstellungsraum, wo wir beginnen die Ausstellung wieder abzubauen. Das ist mit so vielen Leuten schnell getan. Vor dem Ausstellungsraum verabschieden wir uns von Christian und Mike und auch von Mert, Marcus und Claudia. Zusammen mit Hilary, Florian und Anika gehen wir nochmal auf das Gelände zurück, wo wir uns nun auch vom Organisationsteam und schließlich auch von Florian und Anika verabschieden. Hilary ist so nett und bringt uns noch nach Riesa zum Bahnhof, den Rest der Strecke erledigt die Deutsche Bahn pünktlich und zuverlässig. Um 19:20 Uhr sind wir wieder zu Hause, wo die Familie uns schon mit Pizza erwartet. Ist das kein Happy End?

Fazit

Was soll man sagen? 4000 Leute, überwiegend gutes Wetter, vier unglaublich sympathische Stargäste, drei tolle musikalische Darbietungen, Singen mit Oliver Onions, Jorgo auf der großen Bühne, ein grandios geschmücktes Festivalgelände, tolle Kostüme, eine Seiltänzerin, da bleiben keine Wünsche offen. Ok, die Gastro war überfordert, die Schlangen viel zu lang, aber das sind alles Dinge, die man abstellen kann. Das Wichtigste aber sind ohnehin die Fans, diejenigen, die man schon seit vielen Jahren kennt, aber auch diejenigen, die man neu kennenlernt. Es ist immer wieder ein Vergnügen mit euch die Tage zu verbringen. In den früheren Berichten haben wir uns auch schon mal namentlich bei einigen bedankt, aber das ist mittlerweile nicht mehr drin. Irgendjemanden würden wir vergessen und das wäre ungerecht. Ich habe kürzlich das Fazit gelesen "Mit euch würde ich mich auch auf einen Rübenacker treffen". Das passt, wir wären dabei. Herzlichen Dank an alle! Man sieht sich!

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