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Abschiedskonzert des Schweden in Darmstadt

Einleitung

Den "Schweden", der eigentlich Marcus heißt, haben wir schon vor vielen Jahren auf einen der ersten Spencer/Hill-Fantreffen zum ersten Mal getroffen. Lange Zeit war er dort Stammgast. So lernte man sich besser kennen und bald konnte man ihn dann auch mal bei uns in Bremen sehen und als er 2011 in Darmstadt eine eigene Bar eröffnete, folgten wir im Januar 2012 sehr gerne auch seiner Einladung dorthin. Neben seiner Tätigkeit als Bar-Chef ist der Schwede seit vielen Jahren auch leidenschaftlicher Musiker, 2004 gründete er mit einigen Freunden die Rockband Bushfire und sorgt seitdem dort als Gitarrist für den richtigen Sound.
Zum 15. Geburtstag der Band verkündete Marcus nun aber seinen Abschied und so sollte das Geburtstagskonzert gleichzeitig auch sein letztes Konzert als aktives Bandmitglied sein. Und obwohl wir mit dieser Art der Musik so gar nichts anfangen können und uns 15 Jahre vor einem Konzertbesuch gedrückt haben, konnten wir uns diese letzte Chance natürlich nicht entgehen lassen. So haben wir uns am 16. November mit ein paar anderen Freunden auf den Weg nach Darmstadt gemacht, um den Schweden unsere Aufwartung zu machen. Angekündigt haben wir unseren Besuch zuvor allerdings nicht.

Samstag, 16. November

Wir starten unsere Reise früh am Morgen mit der Bahn. Im strömenden Regen geht es zum Bremer Hauptbahnhof, von wo uns um 8:44 Uhr ein Intercity der Bahn nach Essen bringt. Essen erreichen wir mit einer minimalen Verspätung um kurz nach 12 Uhr. Am Essener Hauptbahnhof wartet Benny schon auf uns. Wir bringen kurz noch seinen ebenfalls anwesenden Sohn zu Tante Ramona und setzen die Fahrt dann im Auto fort. Unser nächstes Etappenziel Köln erreichen wir um 13:40 Uhr. Hier begrüßen wir Claudia und setzen die Fahrt zu viert fort. Im Auto feiern wir unser Wiedersehen mit einem Schlückchen Rum aus den in Augsburg schon ausgiebig getesteten bunten Plastikbechern und setzen dabei unsere Fahrt fort. Das nächste Ziel Vallendar bei Koblenz erreichen wir gegen 15:10 Uhr. Hier fahren wir zunächst ein paar Mal ziellos einen Berg rauf und runter, bevor wir schließlich den fünften Mann unserer Reisegruppe doch noch finden. Hilary steigt zu und gut gelaunt geht die Fahrt weiter in Richtung Darmstadt.
In Darmstadt angekommen checken wir um 16:30 Uhr im dortigen Ibis Budget Hotel ein. Es wird noch schnell ein 6er-Träger Wasser besorgt, damit nicht alle Getränke des Wochenendes Alkohol enthalten. Auf dem Weg zum nahegelegenen Netto entdeckt Claudia das urige Restaurant "Die Theke", welches wir direkt für unser Abendessen vormerken. Zuvor aber gibt es im Hotel noch einen schnellen Begrüßungsschluck, denn nun muss ja niemand mehr mit dem Auto fahren. Um 17:45 Uhr treffen wir vor der Theke noch Andeh und seine Sara, womit unsere kleine Abordnung für den Konzertbesuch komplett ist. Wir essen in sehr geselliger Atmosphäre in dem Restaurant und haben schon jetzt viel Spaß.
Um kurz vor 20 Uhr wird es dann aber Zeit in Richtung Konzertsaal aufzubrechen. Das Konzert findet in einem Kulturzentrum namens 806qm statt und ist ca. 10 bis 15 Minuten Fußmarsch vom Restaurant weg. Sara erweist sich als ortskundig und führt uns sicher ans Ziel. Es ist 20:10 Uhr als wir den Konzertsaal betreten. Hier haben sich schon einige andere Besucher eingefunden, aber richtig voll ist es jetzt noch nicht. Am Merchandising-Stand von Bushfire decken sich Claudia und Benny mit Bandshirts ein. Wir hatten dies durchaus auch vor, aber sie haben leider nur Kindergrößen vorrätig. Wir können die Enttäuschung verschmerzen :-)
Vom Merchandising-Stand geht es weiter zur Bar und mit einem Getränk in der Hand warten wir auf den Start des Konzerts. Vor dem Hauptact Bushfire spielt allerdings erst noch eine weitere Band namens "Milvius". Aber noch bevor diese startet, begrüßen Andeh und Benny schon den Schweden, der auch zuvor schon ein paar Mal an uns vorbei gelaufen ist, uns bisher aber nicht bemerkt hat. Marcus freut sich sehr uns zu sehen und erklärt uns alle für verrückt. Er ist aber noch mit Vorbereitungen beschäftigt und hat daher jetzt keine Zeit. Wir hätten es lieber gehabt, wenn er uns erst von der Bühne aus gesehen hätte, aber auch so ist die Überraschung geglückt.
Das Konzert der Vorband startet gegen 20:30 Uhr und zieht sich dann eine gute Stunde hin. Im Anschluss gibt es eine kurze Pause, die für den Auf- und Abbau von Instrumenten auf der Bühne genutzt wird. Das Konzert von Bushfire startet schließlich gegen 21:50 Uhr. Mittlerweile ist der Konzertsaal rappelvoll und die Stimmung unter den Fans ist sehr gut. Das Geburtstagskonzert der Band wird auch dazu genutzt einige ehemalige Bandmitglieder noch einmal auf die Bühne zu holen, die dann ein paar Songs mit der alten Truppe spielen. Gegen 23:10 Uhr wird Marcus schließlich vom Sänger der Band auf der Bühne verabschiedet und dazu genötigt ein paar Worte zu den Fans zu sagen. Dies macht er dann auch und wird dafür von den Fans zurecht sehr gefeiert - ein wirklich schöner Moment. Das Konzert ist an dieser Stelle aber noch nicht vorbei. So ist es bereits kurz nach Mitternacht, als sich die Band ihren verdienten Schlussapplaus abholt.
Wir nutzen nach dem Konzert die Gelegenheit noch einmal kurz mit Marcus zu sprechen und uns zu verabschieden. Er ist noch mit dem Abbau beschäftigt und wir wollen noch weiterziehen. Es spielt nach Bushfire zwar noch eine dritte Band an diesem Abend, aber nach vier Stunden Stehen reicht es uns. Außerdem ist unser Bedarf an Rockmusik zu diesem Zeitpunkt auch mehr als gedeckt.
Unser nächstes Ziel ist die nicht weit entfernte Bar des Schweden, das "Lowbrow". Hier finden wir in einer Ecke noch einen Tisch und trinken auf den Schweden noch ein Bierchen. Gegen 1 Uhr machen wir uns dann aber so langsam wieder auf den Rückweg ins Hotel. Es wird kurz diskutiert, ob wir noch einmal in "Die Theke" einkehren, trotz Hilarys Quengeln wird sich aber dagegen entschieden. Stattdessen konzentrieren wir uns darauf im Hotel die offenen Flaschen Rum, Whisky und Marillenlikör auszutrinken und den Abend auf diese Weise gemütlich ausklingen zu lassen. Nach erfolgreicher Mission geht ein wirklich schöner Tag um 3 Uhr schließlich zu Ende.

Sonntag, 17. November

Unsere Nacht ist um 10 Uhr vorbei. Wir stehen auf, machen uns startklar und packen unsere Sachen zusammen. Auch Claudia, Hilary und Benny sind schon wieder wach und fit. Wir haben allerdings keine Eile diesen Morgen und packen daher erst einmal unsere Sachen bei Benny in den Kofferraum und machen uns dann noch einmal zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. In einer Kombination aus Bäckerei und Späti namens "Luilui" frühstücken wir um 11:30 Uhr gemeinsam. Anschließend geht es zum Auto zurück und die Rückfahrt beginnt.
Es ist 13:10 Uhr als wir bei Hilary in Vallendar eintreffen. Es ist kalt diesen Morgen und wir haben Lust auf Glühwein. Hilary hat zwar keinen da, wohl aber Rotwein und Zimt in ausreichender Menge. Mehr braucht es nicht. Während Hilary und Claudia sich um die Zubereitung kümmern, nehmen wir in Hilarys gemütlichem Wohnzimmer Platz. In geselliger Runde verbringen wir so noch eine schöne letzte Stunde alle gemeinsam, bevor wir uns bei Hilary verabschieden müssen und die Fahrt zu viert nach Köln fortsetzen.
Um halb vier ist schließlich auch der Augenblick gekommen unsere Claudia in Köln zurückzulassen. Wir verabschieden uns vor ihrer Haustür und Benny ist dann noch so nett uns zum Kölner Hauptbahnhof zu fahren. Dank einer Großbaustelle im Raum Osnabrück gibt es derzeit nämlich keine Direktverbindungen mehr zwischen Essen und Bremen und so ist es aktuell schneller, einfacher und auch preislich günstiger von Köln nach Bremen zu fahren als von Essen aus. Verrückte Welt. Gegen 15:45 Uhr verabschieden wir uns vor dem Hauptbahnhof somit auch von Benny. Den Rest der Rückreise übernimmt die Deutsche Bahn.
Die Rückfahrt verläuft zunächst wie geplant. Unser Intercity verlässt Köln pünktlich um 16:09 Uhr. Der Zug ist voll, aber wir haben zum Glück reservierte Sitzplätze. In Rheine beginnt aber dann das Chaos. Dort wurde der Vorgängerzug unseres Zuges wegen eines technischen Defekts ausgesetzt, weswegen nun alle Reisenden dieses Zuges bei uns mitfahren müssen. Ab jetzt ist der Zug nicht mehr nur voll, sondern hoffnungslos überfüllt. Im Wagen 10 fällt zudem auch noch der Strom aus, weswegen es dort keine Heizung und kein Licht mehr gibt. Normalerweise wird in dem Fall der Wagen abgeriegelt und die Reisenden auf die anderen Wagen verteilt, aber in dem überfüllten Zug ist das natürlich keine Option. Stattdessen wird der Wagon notdürftig mit Taschenlampen beleuchtet. Man erlebt auch nach vielen Jahren regelmäßiger Fahrten mit der Bahn noch immer etwas Neues. Interessanterweise haben diese ganzen Schwierigkeiten kaum Einfluss auf unseren Zeitplan. Wir erreichen Bremen mit nur zwei Minuten Verspätung um 20:18 Uhr.
Vom Hauptbahnhof geht es mit der S-Bahn weiter nach Bremen-Burg, wo wir dann glücklicherweise am Bahnhof abgeholt werden. Wie bei unserer Ankunft regnet es auch bei unserer Rückkehr. Um kurz vor 21 Uhr sind wir schließlich zu Hause und ein erlebnisreicher Ausflug ist zu Ende.

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