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Spencer/Hill Fantreffen in Halle 2010

Es war mal wieder soweit, die Spencer/Hill-Fangemeinde hat zum Fantreffen aufgerufen. Nach zwei Jahren in Leipzig war diesmal Halle an der Saale der Veranstaltungsort. Nach den vielen schönen Fantreffen der letzten Jahre, war es für uns natürlich keine Frage, dass wir auch dieses Jahr wieder hinfahren wollten. Und so machten wir uns am 10. September zum insgesamt achten Mal auf den Weg zu einem Fantreffen.

Freitag

Wie schon im letzten Jahr, starteten wir unsere Reise vom Bremer Hauptbahnhof aus mit dem IC um 13:06 Uhr mit Fahrtziel Leipzig. Die Strecke war ja im Grunde genau die gleiche, nur dass wir diesmal zwei Stationen vorher aussteigen mussten. Wir hatten dieses Mal allerdings das Glück, dass wir auf der Hinfahrt ein ganzes erste Klasse Abteil für uns hatten, so dass wir uns schon mal mit Spencer/Hill Musik aus dem Netbook einstimmen konnten. Weniger Glück hatte allerdings die deutsche Bahn, denn denen ist es tatsächlich gelungen sich zu verfahren. Statt von Hannover über Braunschweig nach Magdeburg zu fahren, landeten wir irgendwie auf dem Gleis nach Wolfsburg. Dieser kleine Umweg kostete uns am Ende knapp 30 Minuten, so dass wir unser Hostel in Halle erst gegen 17:15 Uhr erreichten. Das Hostel selbst sieht von außen zwar ziemlich nach Ruine aus, ist aber immerhin innen komplett renoviert. Das einige Manko war allerdings das Gemeinschaftsbadezimmer, welches mit "sehr eng“ noch sehr schmeichelhaft beschrieben ist. In dem Hostel waren außer uns noch viele andere Spencer/Hill-Fans einquartiert und so wurden wir gleich bei unserer Ankunft schon vom Zweischläfrigen und seinen Jungs, sowie von Andeh und dem Pokerfreund begrüßt. Gemeinsam ging es dann weiter in das nahegelegende Veranstaltungszentrum Urania 70. Dort trafen wir dann auf weitere Fans, die dort schon bei Bier und Schnitzel auf den Beginn der Warm-up-Party warteten. Wir haben uns dem gerne angeschlossen und haben so die Zeit bis 20 Uhr gut rumbekommen. Unsere Gruppe vergrößerte sich in der Zeit noch um Michael und ck und sogar Tobi aus Leipzig hat sich noch blicken lassen, obwohl er im Vorfeld den Freitag eigentlich auslassen wollte, weil "der immer so ausartet“. Er sollte Recht behalten :)
Die Party startete dann mit einem Konzert der Spencer Hill Magic Band aus Ungarn, die mit Songs aus den Spencer/Hill-Filmen gut drei Stunden die Stimmung ordentlich einheizte. Zwischendurch gab es noch ein kleines Musikquiz, dem wir schließlich neue T-Shirts, eine ungarische Salami, einen Tokajer und eine Flasche Champagner zu verdanken hatten. Der Tokajer und der Champagner wurden selbstverständlich sofort ausgeschenkt, die Salami hat es tatsächlich bis nach Bremen geschafft. Tobi gab dann schließlich auch den Vorsatz auf noch am Freitag zurück fahren zu wollen und quartierte sich spontan bei Andeh und dem Pokerfreund mit ein. Und so ging die Party in bester Stimmung auch nach dem Konzert noch in der Kneipe des Veranstaltungsortes weiter. Gegen 3:30 Uhr und damit doch einige Stunden früher als im letzten Jahr, haben wir dann leicht angeschlagen den Weg zurück zum Hostel eingeschlagen. Der erste Tag war somit schon wieder ein voller Erfolg.

Samstag

Gegen Mittag erwacht, noch nichts Festes gebissen,
die Erinnerung schwach und ein schlechtes Gewissen...


Ok, ganz so schlimm hatte es zumindest uns nicht erwischt, so dass wir es nach einen sehr stimmungsvollen Frühstück mit den Hildesheimer Kameraden, tatsächlich noch geschafft haben, einen kleinen Spaziergang in die Innenstadt zu unternehmen. Das Wetter war hervorragend und so war auch ordentlich Betrieb in der Stadt. Mehr als knappe 2 Stunden blieben uns allerdings nicht um die Stadt anzuschauen, denn um 14 Uhr ging es ja schon mit der echten Veranstaltung weiter. Und so mussten wir, kaum dass wir im Hostel waren auch schon wieder los. Die Hildesheimer haben die Zeit nach dem Frühstück dazu genutzt sich ausgiebig in Schale zu werden. In extrem detailliert ihren Vorbildern aus "Buddy haut den Lukas“ nachempfundenen Kostümen, machten sie eine extrem gute Figur. Und so machten wir uns dann alle gemeinsam wieder auf dem Weg ins Urania 70, wo wir dann auch mit Gejohle und Applaus begrüßt wurden. Wieder gab es noch zwei schnelle Bier auf der Außenterrasse, bevor wir uns dann auch auf den Weg in den Saal machten. Dieser war zu dem Zeitpunkt schon sehr gut gefüllt, so dass für unsere doch recht große Gruppe nur noch die erste Reihe blieb. Diese hatte aber durchaus auch ihre Vorteile. Wir hatten Beinfreiheit ohne Ende und beste Sicht auf die Band. Und da die Leinwand von der ersten Reihe auch noch ein ganzen Stück entfernt war, ging es uns dort eigentlich sehr gut. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Veranstalter, spielte die Spencer Hill Magic Band zum Auftakt nochmal vier Songs, bevor es dann mit "Das Krokodil und sein Nilpferd“ auch den ersten Film gab. Anschließend gab es die erste kurze Pause, die wir für einen kurzen Imbiss an einer nahegelenden Currywurstbude nutzten. An dieser Bude überreichte uns die Spencer Hill Magic Band dann noch ein zweites T-Shirt, da wir als Zwillinge ja auch zwei Shirts brauchen. Für diese sehr nette Geste an dieser Stelle auch noch mal vielen Dank! Weiter ging das Treffen dann mit dem Dokufilmer Karl Martin Pold, der sein Projekt den anwesenden Fans vorstellte. Anschließend ging es mit "Vier Fäuste gegen Rio“ weiter, bevor uns dann der Saxophonist zu den Klängen von "What's going on in Brazil?“ wieder nach draußen führte, wo es dann in der zweiten Pause die obligatorischen und diesmal auch wieder genießbaren Bohnen mit Speck gab. Nach der Pause hatte dann die Spencer Hill Magic Band ihren samstäglichen Auftritt. Dieser dauerte knapp über eine Stunde und sorgte für beste Partystimmung im Saal. Erst nach mehreren Zugaben, konnte die Veranstaltung schließlich weitergehen. Es folgte unter großen Applaus und Gejohle der Kostümwettbewerb, der diesmal das erste Mal stattfand und wirklich zahlreiche würdige Vertreter hatte. Direkt im Anschluss ging es mit dem Bierchen und Würstchen-Wettbewerb weiter, dessen Vertreter sich allerdings nicht alle als würdig erwiesen. Aber wann hat man schon mal die Gelegenheit sich vor 450 Leuten auf einer Bühne zu übergeben? Nachdem kleine Malheur ging es passenderweise mit einer Versteigerung von miesen DVDs und Videokassetten zugunsten des Dokumentarfilms weiter. Erstaunlich, was manche Leute für KSM-DVDs bezahlen, aber dem Dokumentations-Team hat das natürlich gefreut. Es folge schließlich der letzte Film des Abends "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle“. Diesen haben wir allerdings nur noch zur Hälfte gesehen. Wir haben uns dann während des Filmes noch im Foyer mit einigen Fans und den Veranstaltern unterhalten. Nach Ende des Filmes war die Veranstaltung im Grunde auch schon vorbei. Es gab dann aber natürlich noch die Möglichkeit in der angeschlossenen Kneipe weiter zu feiern. Dies haben wir aber nur noch eine knappe Stunde gemacht. Gegen 1 Uhr war das Fantreffen für uns vorbei und es ging zurück ins Hostel.

Sonntag

Nach relativ langer Nacht frühstückten wir noch mit den Hildesheimern im Hostel, bevor wir uns schließlich gegen 11:20 Uhr zu Fuß auf den Weg zum Haller Hauptbahnhof machten. Leider war es uns so nicht mehr vergönnt uns auch noch von Claudia und Michael zu verabschieden, die es leider nicht mehr rechtzeitig zum Hostel schafften. Viel länger hätten wir aber auch nicht mehr warten können, denn wir erreichten den Bahnhof nur knapp 10 Minuten vor der Abfahrt unseres Zuges. Die Fußgängerzone in Halle zieht sich ganz schön hin. Nach einer ereignisarmen Rückfahrt erreichten wir Bremen schließlich um kurz vor 16 Uhr. Damit endete dann unser Spencer/Hill Wochenende. Wir hatten wieder einmal jede Menge Spaß und werden natürlich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein, wohin auch immer es uns dann verschlagen wird. Zum Abschluss dieses Berichts dann noch einen lieben Gruß an die vielen netten Leute, die dieses Wochenende mit uns verbracht haben. Wir freuen uns darauf euch im nächsten Jahr wieder zu sehen!

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